Die Pulverfabrik an der Havel und der Spandauer Schifffahrtskanal

Von einem stillgelegten Flughafen, einer Impfung, einigen Brücken, dem Spandauer Schifffahrtskanal, einer alten Pulverfabrik und einem Neubaugebiet.

Nach meinem Impftermin auf dem Tegeler Flughafengelände, bin ich am Spandauer Schifffahrtskanal entlang heimwärts gewandert, also gen Spandau, 9,07 km.

Auf der General-Ganeval-Brücke bin ich die Böschung runter und an der Südseite des Kanals entlang,  nur ein Trampelpfad. Zum Teil vollständig zugewachsen und kaum noch zu erkennen. Die gegenüberliegende Seite wäre wahrscheinlich besser zu laufen gewesen, denn dort sah ich Fahrradfahrer und Fußgänger. Aber so ein paar Brennnesseln und Brombeeren schrecken mich nicht.

Ein weiterer Nachteil war allerdings der Geräuschpegel, der durch den parallel verlaufenden Saatwinkler Damm hervorgerufen wird, also Musik auf die Ohren.

Der Spandauer Schifffahrtskanal

Der Spandauer Schifffahrtskanal verbindet die Havel mit der Spree und liegt in seiner gesamten Länge, 12,1 km, auf Berliner Gebiet. Er wurde in den Jahren 1848 – 1859 erbaut, beginnt in Berlin-Mitte mit der Spree und mündet in Spandau in die Havel.

Havelblick Mäckeritzbrücke

Ich überquerte die Mäckeritzbrücke und folgte dem asphaltierter breiter Weg mit Wasserblick. An der Tegeler Brücke war der Zugang dann leider wegen Bauarbeiten versperrt. So musste ich durch die Siemenssiedlung, die sich durch viele Doppelhäuschen mit großzügigen Gartenflächen auszeichnete.

Heimweg über Eiswerder

Nach einer weiteren Brückenüberquerung befand ich mich wieder auf heimischem Boden. Immer an der Havel entlang ging es nun Richtung Eiswerder. Ich sah viele junge Leute, die das Badevergnügen an der Havel nutzen. Einige sprangen sogar von den Brücken in den Fluss, was ich ziemlich gefährlich fand. Aber es sah auch echt spektakulär aus.

Die Pulverfabrik

Alte Pulverfabrik an der Spandauer Promenade

Ich passierte das Gelände der ehemaligen Pulverfabrik zu Spandau. Das noch vorhandene Restbauwerk hat inzwischen nur noch kaputte Fenster. Die Fabrik wurde 1717 erbaut und ständig erweitert und 1919 geschlossen. Nur ein einziges Bauwerk ist übrig geblieben von diesem imposanten Gelände.

Das Gelände drumherum wurde in den letzten Jahre frisch bebaut und nun eröffnet, mit großzügiger Promenade und Spiel- und Sitzmöglichkeiten. Einige der Wohnungen wurden bereits bezogen. Ich bin gespannt, wie sich das Areal entwickeln wird und was aus der ehemaligen Pulverfabrik noch wird.

Eiswerder und der andere Blickwinkel

Ich passierte dann Eiswerder und ging immer an der Havel entlang bis zum Wröhmännerpark. Nicht so ganz die tolle Wanderung, aber es gefällt mir, Wege die ich durch die Stadt machen muss als kleine Wanderung zu gestalten. Man lernt die Stadt noch einmal ganz anders kennen.

Saatwinkler Steg, Street Art

Übrigens die Mapy App macht da tolle Vorschläge!!! Einfach Start und Ziel eingeben.

Und jetzt der Track:

https://www.komoot.de/tour/397716800?ref=aso

Und die Fotos:

Pulverfabrik an der Havel
Alte Pulverfabrik an der Spandauer Promenade
Alte Pulverfabrik an der Havel
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