Strausberg, die Entstehung von Wanderwegen und ein schmerzlicher Verlust

18,2 km Wanderung um Strausberg herum, mit grauenvollem Schrecken, praktischen Sitzmöbeln an einem Strand mit freien Ausblicken,  von einem wabbeligen Grund, vom Einweihen von neuen Wegen und einem beeindruckenden Holzkunst-Atelier.

Wir verließen die Stadt in Richtung Norden und kamen schnell in ein bewaldetes Gebiet. Ralph und ich gestalten die Touren immer abwechselnd und diesmal war ich dran.  Ich habe die Tour wieder nur grob geplant und veränderte sie während der Wanderung immer mal wieder, das mag ich besonders, denn ich liebe Überraschungen. ❤❤❤

Ein großer Schreck

Wir besuchten einen netten kleinen Friedhof und begaben uns auf den Weg nach Postbruch. Dabei kamen wir an einem Buchtausch-Schränkchen mit Büchern und CDs vorbei. Bei der Durchsicht legte ich mein Handy im Schränkchen ab …

und vergaß es dort.

Postbruch, Tür zu Handy weg – da hatte ich es noch in der Hand

Ralph kicherte in sich hinein und ich wunderte mich über seine extrem gute Laune. Nach ein paar Metern machte er mich lachend darauf aufmerksam und bekam einen kleinen Boxer von mir dafür. Na das fing ja schon gut an heute. 😂

Ein freier Blick 😉

Auf dem Europäischen Fernwanderweg E11 wanderten wir am Bötzsee entlang. Viele kleine Badebuchten luden zum Schwimmen ein, aber es war doch recht frisch und so endschied ich mich gegen ein Bad im kühlen Nass. Hier gab es auch viele selbstgebaute Verweilmöglichkeiten. Jemand hatte aus Stahlrohren und Holzlatten einfache Sitzmöbel kreiert.

Das mussten wir natürlich mal ausprobieren. Wir suchten Tisch und Sitzbank direkt am See und machten eine ausgedehnte Pause, am FKK Strand.

Bötzseepause am FKK Strand

Der nachfolgende Weg war geprägt von einer bergigen Landschaft. Die kleinen Pfade oft fast zugewachsen und von Brennnesseln und Brombeersträuchern gesäumt.

Ein glibbriger Grund

Als wir dann am Ihlandsee ankamen hatte sich das Wetter etwas verbessert und obwohl dieser See nicht ganz so klar war bin ich dann mal reingesprungen. Für die Abkühlung war das prima, aber es war eine Menge wabbliger Schlick am Grund so dass ich schnell wieder raus bin, war ein bisschen ekelig.

Jetzt bin ich doch nochmal Baden gegangen am Ihlandsee, glibbriger Grund

Ein neuer Weg

Langsam kamen wir Schloss Wilkendorf immer näher und erblicken dann die Zaungrenze. Wir beschlossen am Zaun entlang zu gehen, was sich dann aber als nicht so tolle Idee entpuppte. 😂

Am Anfang gab es noch einen Trampelpfad, aber dann hatte auch der sich im Nichts des Waldes aufgelöst. Zurück war keine Option und so stapften wir durch den Wald. Die Äste knackten, die Brombeersträucher zerfetzten uns die Beine und die Brennnesseln brannten ohne Ende, denn wir waren barbeinig unterwegs. Alles kribbelte und brannte höllisch und dann haben wir das Schloss, das jetzt in Privatbesitz ist nicht mal gesehen. So ein Mist.

Ein beeindruckender Künstler

Als nächstes kamen wir an dem Atelier eines Holzkünstlers vorbei. Schon der Zaun an sich eine Augenweide. Wir fotografierten durch die Spalten und entdeckten ein wunderschönes Gelände mit einem schicken Holzhäuschen. Überall große und kleine Statuen, echt sehenswert, leider geschlossen. 😥

Ein lecker Absacker

Wir nahmen jetzt den Theodor Fontane Radweg direkt nach Strausberg Nord, zischten in einem italienischen Restaurant noch ein alkoholisches Getränk und machten uns dann auf den Weg zurück nach Berlin.

Für die Verfolger: Den Weg am Schlosszaun entlang solltet ihr besser umgehen, würde ich als nicht empfehlenswert einstufen. 😂

https://www.komoot.de/tour/446574973?ref=aso

Und jetzt die schicken Fotos ❤

Strausberg Quickie
18,2 km Wanderung um Strausberg herum, mit grauenvollem Schrecken, praktischen Sitzmöbeln an einem Strand mit freien Ausblicken,  von einem wabbeligen Grund, vom Einweihen von neuen Wegen und einem beeindruckenden Holzkunst-Atelier.
Strausberger Kirche
Strausberg Quickie
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