3 Tage Bergfeeling in der Naturparkregion Sächsische Schweiz bei Sebnitz

Drei herrliche Tage mit der KLEENEN WANDERGRUPPE unterwegs in der SÄCHSISCHEN SCHWEIZ, mit der WACHBERGBAUDE in strömendem Regen, einem QUITSCHBUNTEN Haus, einem FELSENTOR in luftiger Höhe, einem DEFEKTEN WASSERFALL und einem URZEITLICHEN PARK, in dem wir trotz ETLICHER Regenduschen einen unglaublichen SPAß hatten. 

Weiter geht es mit einem Google Foto Album, da sind jetzt auch kurze VIDEOS drin, danach folgt die Geschichte mit den Highlights!

Die kleene Wandergruppe, dieses Mal besetzt mit Ines, Kerstin, Uwe, Jens und meiner Wenigkeit, war Anfang Oktober mal wieder unterwegs. Wir quartierten uns in für 3 Tage in Sebnitz, im Gasthof Hertigswalde in der Sächsischen Schweiz ein und starteten jeden Tag zu einer neuen Wandertour.

Für mich eine ganz neue Herausforderung, denn an fast jedem Tag waren 300 bis 400 Höhenmeter zu überwinden, was mich, die hauptsächlich in den Brandenburger Gefilden unterwegs ist, vor neue Herausforderungen stellte. Die Anderen waren da geübter. 😂

1. TAG 

https://www.komoot.de/tour/940800728?ref=wtd

Das Berghotel 

Wir erreichten bei unserer ersten Bergwanderung die Wachbergbaude kurz vor einem Wolkenbruch auf 496 Metern und warteten hier bei gutem Essen und einem Getränk das Inferno ab.

Es regnete eine ganze Weile Zeit und so stellten uns vor, wie die Landschaft im Schnee aussehen könnte. Von den Vorstellungen inspiriert, entwickelte sich eine neue Idee, eine Winterreise.

Das bunte Haus

Nachdem wir den Abstieg vom Berg hinter uns gebracht hatten, wanderten wir durch das Städtchen Sebnitz und entdeckten ein bunt bemaltes Haus, das der Leipziger Künstler Michael Fischer-Art erschuf. Seine Comicfiguren mit großen Augen und wulstigen Lippen bevölkerten die farbenfrohe Fassade des gesamten Hauses.

Simson und Pitti Platsch

Am Ende schauten wir noch im Museum vorbei, wo wir einen ausgedehnten Plausch mit dem Inhaber abhielten. Die vielen alten Gegenstände, wie Motor- und Fahrräder waren in einer kleinen Halle am Bahnhof untergebracht. Aber auch alte Uniformen und Spielzeug aus vergangenen Tagen weckte immer wieder aufs Neue unsere Aufmerksamkeit. Die Mädels brauchten hier ein wenig länger. 😁

2. TAG

https://www.komoot.de/tour/942080390?ref=wtd

Das Felsentor

Der Aufstieg auf den Kuhstall war schon ordentlich, und natürlich waren alle, außer mir schon oben, aber ich hab es auch geschafft. Auf dem Weg dorthin liefen wir noch an einer von Wanderern erstellten Kunstinstallation vorbei. Lauter Steine waren zu kleinen Türmchen auf einem Baumstamm drapiert. Das sah schon echt spacig aus.

Wir erklommen den Berg, jeder in seinem Tempo und wurden mit einem fantastischen Ausblick vom Kuhstall belohnt. Nachdem wir das Felsentor durchschritten hatten, eröffnete sich uns der Ausblick auf eine wilde bergige Landschaft.

Zuflucht für Mensch und Tier

Das Felsentor, Kuhstall genannt, bekam seinen Namen wahrscheinlich im Dreißigjährigen Krieg, als die Bewohner dieser Region ihr Vieh erfolgreich vor den Schweden versteckten. Durch eine Felsspalte, die Himmelsleiter, gelangt man zu den Resten einer Burganlage in luftiger Höhe.

Wasserfall

Der Abstieg war dann leichter und führte uns zum Lichtenhainer Wasserfall. Hier war ordentlich was los, obwohl der Wasserfall seinen Sonderfunktionen beraubt war. Ein nicht zu übersehender Spendenaufruf war über der Quelle angebracht. Am Gasthaus stärkten wir uns mit Bratwurst und traten dann den Heimweg an.

3. TAG

https://www.komoot.de/tour/942897271?ref=wtd

Der Urzeitpark

Am dritten Tag teilte sich die Kleene Wandergruppe. Die Burschen machten einen ordentlichen Aufstieg in die Bergwelt und wir Mädels amüsieren uns im Urzeit Park Sebnitz. An diesem Tag zeigte sich das Wetter von seiner abwechslungsreichsten Seite. Es gab Sonne, unterbrochen von jeder Menge Schauern.

Die vielen bunten Exponate, die wir auf unserem Rundgang entdeckten waren nicht nur sehr informativ dargestellt, sondern bestachen besonders durch ihre kräftigen Farben. Sie leuchteten wunderbar an diesem verwunschenen Ort, an dem man an jeder Ecke etwas Neues entdecken konnte.  So wurde dieser trübe Tag dann doch ein echtes Highlight.

Uns begegneten riesige Dinos, urzeitliche Menschengruppen, kleine und große Meerestiere sowie Zecken und vieles anderes Getier. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, eine Ausstellung mit Fossilien und Mineralien anzusehen. Wir waren begeistert!

Trotz des eher mäßigen Wetters war diese 3-Tage-Tour ein voller Erfolg. Wir haben viel gesehen, unserem Körper täglich neue Herausforderungen gestellt, super Gespräche geführt und viel miteinander gelacht. Danke Freunde!

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