Die Pyramide am Schumkasee und der Flughafen Sperenberg

  • Start Bahnhof Trebbin
  • Ziel Bahnhof Woltersdorf
  • 28,4 km Wanderung von Trebbin über Lüdersdorf zum Schumkasee bei Kummersdorf und über den verlassenen Flughafen Sperenberg nach Woltersdorf/Nuthe Urstromtal
  • 66-Seen-Wanderweg/Europäischer Fernwanderweg E 10
  • NICHT ZUM NACHMACHEN GEEIGNET

https://www.komoot.de/tour/685946718?ref=wtd

28,4 km WILDNISwanderung  des DREAMTEAMS mit einer versteckten PYRAMIDE, BRÜCKENKÖPFEN im Sonnenlicht, einer WICHTIGEN Begegnung, DURCHLÖCHERTEN Relikten, einer plötzlichen FLUCHT und einer interessanten INFO über ERICH HONECKER.

Jetzt folgen die Fotos, dann das Video und im Anschluss die ganze Geschichte mit vielen zusätzlichen Infos.

Schumkasee und Flughafen Sperenberg
28,4 km Wanderung von Trebbin über Lüdersdorf zum Schumkasee bei Kummersdorf und über den verlassenen Flughafen Sperenberg nach Woltersdorf/Nuthe Urstromtal66-Seen-Wanderweg/Europäischer Fernwanderweg E 10
Schick ausstaffiertes Häuschen in Trebbin
Schumkasee und Flughafen Sperenberg
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Das Video ist bereits fertig (neu vertonte Version!) :


Dreamteam

Das Dreamteam (Ralph und ich) war wieder unterwegs auf der Suche nach verborgenen Schätzen. Dieses Mal starteten wir in Trebbin auf dem 66-Seen-Wanderweg und verließen nordöstlich das kleine Städtchen.

Nachdem wir die Wasserbecken und das Fließ hinter uns hatten begaben wir uns auf den europäischen Fernwanderweg. Es warteten 6 km Asphalt und ein weiter Blick auf Felder und Wiesen auf uns.
Hinter Lüdersdorf bogen wir in den Wald ab und wanderten fortan auf weichem Waldboden.

Verplombt

Wir sahen auf kleinen Hügeln eine große Anzahl von verplombten Zugängen. Einer war aufgebrochen worden und so steckten wir die 360 Grad Kamera einfach mal dort hinein. Schaut mal ins Video!

Wir vermuteten, das dieses riesige Areal ein unterirdisches Treibstofflager war und im 2. Weltkrieg genutzt wurde.

Versteckte Pyramide

Pyramide zum Gedenken am Schumkasee

In der Nähe von Sperenberg liegt versteckt im Wald der Schumkasee an dessen Ufer eine Pyramide zum Gedenken der gefallenen Eisenbahn- und Baupioniere steht, die hier den schnellen Auf- und Abbau von Brücken trainierten.

Ausbildungsplatz

1871 wurde damit begonnen und bis zum Beginn des 2. Weltkriegs starben hier eine große Anzahl von Pionieren. Ein Gerücht besagt, das in der Mitte des Sees eine Lok versenkt wurde. Schon von weitem konnten wir die in der Sonne leuchtenden Brückenköpfe entdecken. Überreste der Wohnhäuser der Pioniere sollen ebenfalls vorhanden sein.

Begegnung

Ein Pärchen begegnete uns auf unserer einsamen Wanderung und berichtete uns, dass das Gelände aktiv bewacht wird. Wir sollten noch erfahren, wie wichtig diese Informationen für uns war!

Beeindruckend

An die Flugzeughalle angrenzende Räume

Auf dem Flugplatz Sperenberg entdeckten wir als erstes eine riesige Lagerhalle. Die weit geöffneten Tore, deren Mechanismus noch intakt schien, beeindruckten durch ihren außerordentlich guten Zustand, sogar die Lampen waren zum großen Teil noch vorhanden.

Flugplatz Sperenberg

Dieser Flugplatz war bereits von 1870 militärisches Gelände, welches hauptsächlich zur Untersuchung der Nutzbarkeit militärischer Mittel verwendet wurde. Danach wurde es als Ausbildungsstätte für Eisenbahnpioniere gebraucht. Ab 1950 zog  dann die Sowjetarmee ein und errichtete viele Gebäude dieses ausschließlich militärisch genutzten Flugplatzes.

Erichs letzte Nacht

Als kleine Randnotiz habe ich noch herausgefunden, dass der ehemalige Staatsratsvorsitzende der DDR, Erich Honecker, 1991 seine letzte Nacht hier auf deutschem Boden verbrachte, bevor er in die Sowjetunion flog, um einem Haftbefehl zu entgehen.

Durchlöchert

Die Segmente der ausziehbaren Halle

Während wir entlang der alten Landebahn wanderten begegnete uns ein alter Metall-Torso einer ausziehbaren Lagerhalle. Die einzelnen Segmente waren ineinandergeschoben und jedes von Schuss Löchern durchsiebt.

Flucht

Nun näherten wir uns den Überresten des Towers und seinen Nebengebäuden. Auch diese Gebäude wiesen wenig zerstörerische Aktivitäten auf. Sie wurden einfach dem Verfall preisgegeben und bestachen durch ihre Schlichtheit.

Das Geräusch eines heran nahenden Autos erweckte unsere Aufmerksamkeit, und wir mussten schnell eine Lösung finden, …

Auflösung im Video!!!

Wir verließen das Gelände auf dem schnellst möglichen Weg und fanden im Wald weitere Relikte, kleine Bunker, in den Waldboden eingefügt. Durch Kiefernwälder mit Birkenanteilen wanderten wir dem Sonnenuntergang entgegen nach Woltersdorf.

 

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