Erzgebirge Tag 3, sonnige Runde am Spitzberg

  • Start und Ziel: Seiffener Hof, Seiffen
  • 2,8 km Bergwanderung am Ortsausgang von Seiffen mit fantastischen Ausblicken auf eine leicht schneebedeckte Landschaft.
  • Wettinhöhe/Seiffener Rundweg

https://www.komoot.de/tour/694492704?ref=wtd

Von steilen ANSTIEGEN, Überresten des BERGBAUS, Sonnenschein und SCHNEE, verlassenen HÄUSCHEN, einer TRENNUNG und einer WIEDERVEREINIGUNG, von RADLERN, einem kleinen FRIEDHOF und einsamen Wegen mit herrlichen AUSBLICKEN.

An diesem Tag konnten Kerstin und ich leider nicht and der großen Wanderung auf den Schwarzenberg teilnehmen. Ich hatte mir eine ordentliche Erkältung eingefangen und Kerstin hatte Fußprobleme. Da aber endlich einmal die Sonne ein wenig vorbeischaute zogen wir unsere Stiefel an und unternahmen eine kleine Wanderung zum Spitzberg …

Jetzt für die Ungeduldigen erst einmal die Fotos! Anschließend könnt ihr die Geschichte dahinter weiterverfolgen …

Seiffen, Spitzberg
Knapp 3 km Bergwanderung in Seiffen. Direkt hinter dem Hotel hinauf zum Spitzberg mit ordentlicher Steigung.
Auf der Wettinhöhe
Seiffen, Spitzberg
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Wir erklommen zusammen den steilen Aufstieg direkt hinter dem Hotel Seiffener Hof. Hin und wieder schickte uns die Sonne ein paar Strahlen und erfreute uns nach 2 Tagen diesigem Wetter außerordentlich.

Radler

Beliebte Radrennstrecke, steiler Anstieg

Auf der Straße waren Markierungen zu entdecken, die auf vergangene Radtouren durch die Landschaft hinwiesen. Wir konnten uns gut vorstellen, wie die ächzenden Radfahrer den steilen Anstieg bekämpften.

Ruheplatz mit Aussicht

Dann wanderten wir a auf der Wettinhöhe/Rundweg Seiffen und entdeckten eine kleine alte Kapelle mit angrenzendem sehr alten Friedhof, auf dem aber auch frische Gräber zu sehen waren. Der Blick in dieLandschaft ein Genuss.

Die Trennung

Der Ausblick auf den Schwarzenberg war fantastisch und ich beneidet die anderen 4 Wanderer, die zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg zu seinem Gipfel waren. Dort oben werden sie sitzen und ein schönes Mahl einnehmen, um anschließend wieder hinabzusteigen.

Noch eine Trennung

Im Anschluss wählt ich dann den Wirtschaftsweg, der um den Spitzberg führt. Kerstin verabschiedete sich und ging zurück und ich war mal wieder allein unterwegs. Mir begegnete niemand, ich stapfte durch die teilweise mit Schnee bedeckte Landschaft und genoss einfach nur die klare kalte Luft und die wärmenden Sonnenstrahlen.

Auskundschaften

Auf der Wettinhöhe

In kleinen Grüppchen standen die Häuschen am Wegesrand und das eine oder andere wirkte verlassen und aufgegeben. Eine Beobachtung, die ich auf der ganzen Reise machen konnte. Man kann nur hoffen, dass sich die Gegend nach Corona wieder so gut entwickelt wie es vorher der Fall war.

Um das eine oder andere verlassene Haus machte ich eine kleine Runde, um vielleicht einen Blick ins Innere zu erhaschen, immer beäugt durch aufmerksame Nachbarn an den Fenstern.

Verschüttet

Verschütteter Stollen

Beim Abstieg zurück ins Dorf sah ich dann noch einen zugeschütteten Bergbaueingang aus vergangenen Tagen. Auf allen Vieren schlich ich mich an diesen heran. Es sah so aus, als wenn Tiere diesen Ort als Heim gewählt hatten und jeden Moment aus dem klaffenden Loch herausstürmen würden. Ich steckte das Handy tief in den Eingang um nachzuschauen, doch die Aufnahmen waren alle schwarz.

Wiedervereinigung

Im Hotel angekommen gönnte ich mir Kaffee und Kuchen und legte mich dann ins Bett. Ich fiel sofort im einen tiefen traumlosen Schlaf aus dem ich erst nach 5 Stunden erwachte. Beim gemeinsamen Abendessen trafen wir uns dann alle wieder und ließen den Abend ausklingen.

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