Festival of Lights Hike, ab durch die Mitte Berlins

Von LICHTINSTALLATIONEN begleitete 5 km Stadtwanderung vom Potsdamer Platz bis zum Alexanderplatz, mit leuchtenden BLÜTEN, einem fluoreszierenden TUNNEL, wilden SCHWÄNEN, einer Light BATTLE, von KINDERTRÄUMEN, einem STERNENHIMMEL, schwebenden VÖGELN, dem FRIEDEN und einer alten KOMMODE.

Es folgen die Fotos und dann die Wegbeschreibung mit den Hintergrund-Infos.

Leuchtende Blüten

Heute bringe ich euch eine kleine Nachlese zum Festival of Lights mit. Ralph und ich starteten am Potsdamer Platz, wo wir die ersten bunten Blumensträuße betrachteten. Gleich mehrere dieser aus 3 anmutigen Blumen bestehenden Sträuße kann man rund um den Potsdamer Platz bewundern. Am Tag recken die weißen Blüten ihre Köpfe in den blauen Himmel, doch sobald es dunkel ist, erstrahlen sie in wechselten Farben und verzücken mit ihrer stattlichen Größe von 2 – 3 Metern den Betrachter.

Der Tunnel

Durch einen fluoreszierenden Tunnel gelangten wir von der alten Potsdamer Straße zum Fontane Platz. Der kleine Dschungel mitten in der Stadt zeigte uns die Tier- und Pflanzenwelt aus der Sicht von Jana Müller.

Die wilden Schwäne

Als nächstes gelangten wir zum Pianosee, auf dem leuchtende Schwäne zu der Musik von „Die wilden Schwäne“ von Hans Christian Anders auf dem Wasser tanzten. Wie von Geisterhand bewegten sich die GPS gesteuerten Wasservögel in ihren Formationen über die Wasseroberfläche.

Schmückendes Getier

Am Marlene Dietrich Platz erspähten wir schon aus einiger Entfernung eine Raupe und eine Schnecke, die mit einer stattlichen Größe von fast 5 Metern. Die farbenfrohe Installation leuchtete aus sich heraus und schmückte den Platz auf besondere Art und Weise.

Light Battle

Ein weiteres Highlight am Potsdamer Platz war ein Spiel, das Menschen aktiv gegeneinander antreten lässt. Ein Lichtbogen, der über den Fahrrädern angebracht war, schaffte hier die Möglichkeit durch Treten der Pedalen eines Fahrrades den Lichtbogen zu aktivieren und voranzutreiben. Der Gegenspieler auf der anderen Seite versucht das ebenfalls. So entsteht eine kleine Battle zwischen den Kontrahenten, die kräftig von ihren Familien angefeuert werden.

Vielfalt

Am Brandenburger Tor war erwartungsgemäß eine ganze Menge los, aber nicht zu vergleichen mit den Vor-Corona-Jahren, als mehr als doppelt so viele Attraktionen zu bewundern waren. Das Festival of Lights, das sich in diesem Jahr die Botschaft Vielfältigkeit auf die Fahnen geschrieben hatte, wurde hier durch ukrainische und italienische Videokunst präsentiert.

Vier Gebäude im Licht

Am Bebelplatz leuchteten gleich mehrere Gebäude in unglaublichen Farbkombinationen um die Wette.

Die Träume der Kinder

Wünsche für die Zukunft waren auf der Fassade der Staatsoper die Themen, die sichtbar gemacht werden sollten. Die Kinder des Kinderchores der Staatsoper wurden nach ihren Wünschen für die Zukunft befragt und das Komitee des Festivals setzte diese um. In einem Wunschbaum eingebettet erschienen farbenfroh die Gedanken, Träume und Fantasien der Kids.

Frieden

Das Hotel de Rome stellte einen wichtigen Wert in den Vordergrund, den Frieden. Das erste Mal nehmen sowohl die Botschaften von Israel als auch, die der Vereinigten Arabischen Emirate an dieser Veranstaltung teil. Die Videoshow zeigte eindrucksvoll die jeweilige Kunst, Natur und Architektur des Landes und wies dann auf einen gemeinsamen Weg in die Zukunft hin.

Die Kommode

Die juristische Fakultät, die einst die königliche Bibliothek beherbergte, erstrahlte in den schönsten Farbkombinationen. Im Volksmund wird dieses Gebäude auch Kommode genannt und wenn man genau hinschaut, kann man am Mittelportal den Lenin aus dem Fenster schauen sehen.

Sternenhimmel

Als wir am U-Bahnhof Museumsinsel vorbeikamen, entschlossen wir uns spontan den einmal über den Bahnsteig zu laufen und den an der Decke angebrachten Sternenhimmel zu bewundern.

Die schwebenden Vögel vor dem alten Museum

Schon von weitem erblickten wir die majestätisch leuchtenden Vögel, die poetisch durch die Nacht schwebten. Ihre eleganten Flügel bewegten sich auf und ab, denn hier war man nicht nur Betrachter der Szene. Der Interessierte konnte für eine Weile die Regie übernehmen und die Vögel nach seiner Pfeife tanzen lassen, denn sie waren an langen Schnüren mit dem Boden verbunden.

Perspektiven im Dunkeln

Der im Dunkel liegende Berliner Dom erschien in gespenstischem Licht und an seiner Flanke erstrahlt schon der Fernsehturm in der Ferne, unser nächstes Ziel.

Der Fernsehturm wurde in diesem Jahr mit persönlichen Perspektiven unterschiedlichster Nationalitäten dargestellt. Auf dem höchsten Gebäude Deutschlands waren die globalen Zukunftsthemen wie Technologie und Innovation das Thema.

Brennende Füße

Rund um die gotische St. Marienkirche, im Nikolaiviertel, entdeckten wir noch ein paar Lichtinstallationen, die uns aber nur kurz fesselten, denn unsere Füße brannten ordentlich von der Asphalt-Tortur.

Kurz entschlossen kehrten wir im Nußbaum ein. Die traditionsreiche Schänke in der Fischerstraße 21 besticht durch seine urige Atmosphäre. Wir setzten uns an einen Tisch, an dem noch zwei Plätze frei waren und kamen sofort mit Jörn und Kathrin ins Gespräch. Wir genossen den Abend in vollen Zügen und vergaßen dabei für eine Weile die Zeit.

Vielen Dank Jörn und Kathrin für diesen wunderbaren Abend. 

 

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