Archiv der Kategorie: Europäischer Fernwanderweg

Lost Place Runde von Alt Stahnsdorf nach Wannsee

  • Start: Bushaltestelle Alt Stahnsdorf, Hildegardstraße, 622
  • Ziel; S Bahnhof Wannsee
  • 13,7 km Wildniswanderung und Besuch mehrerer Lost Places
  • Anteile von Jakobsweg Berlin-Leipzig/Mauerweg/Fontaneweg/Europäischer Fernwanderweg E11

https://www.komoot.de/tour/747362340?ref=wtd

13,7 km LOST PLACE HOPPING mit einer PANZERkaserne nebst NACHRICHTENDIENSTSTELLE,  von verschiedenen TOTEN GLEISANLAGEN und BRÜCKENKÖPFEN, den Überresten einer ALTEN BURG und den VERÄNDERUNGEN an einer NEUEREN, einer FRAU OHNE KOPF, TREPPEN ins NICHTS und einer SCHIESSANLAGE in BETRIEB.

Es folgen die ausführlich beschrifteten Fotos der Tour und auch das kleine Explore-Video ist schon fertig.

Der Beitrag ist noch in Arbeit.

Lost Places Stahnsdorf
13,7 km LOST PLACE HOPPING mit einer PANZERkaserne nebst NACHRICHTENDIENSTSTELLE, verschiedenen TOTE GLEISANLAGEN und BRÜCKENKÖPFE, den Überresten einer ALTEN BURG und die VERÄNDERUNGEN an einer NEUEN, einer FRAU OHNE KOPF, TREPPEN ins NICHTS und einer SCHIESSANLAGE in BETRIEB.
fDas Haupttor zur alten Panzerkaserne
Lost Places Alt Stahnsdorf
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Biesenhorster Sand, Luftschiffhafen und Bahngelände im Dornröschenschlaf

  • Start: S Bahnhof Friedrichsfelde Ost
  • Ziel: S Bahnhof Köpenick
  • 11,7 km geniale Stadtwanderung durch den Biesenhorster Sand und ein verlassenes Bahngelände.
  • Europäischer Fernwanderweg E11/Kaulsdorfer Weg

https://www.komoot.de/tour/700184938?ref=wtd

11,7 km STADTwanderung durch den BIESENHORSTER SAND mit einer WECHSELHAFTEN Geschichte über ZEPPELINE, BAHNANLAGEN, LAUBENKOLONIEN und SANDWÜSTEN im DORNRÖSCHENSCHLAF.

Jetzt kommt der Kurzfilm zur Wanderung!!! Danach die Fotos!!! Und die Geschichte!!! Biesenhorster Sand, Luftschiffhafen und Bahngelände im Dornröschenschlaf weiterlesen

Die Pyramide am Schumkasee und der Flughafen Sperenberg

  • Start Bahnhof Trebbin
  • Ziel Bahnhof Woltersdorf
  • 28,4 km Wanderung von Trebbin über Lüdersdorf zum Schumkasee bei Kummersdorf und über den verlassenen Flughafen Sperenberg nach Woltersdorf/Nuthe Urstromtal
  • 66-Seen-Wanderweg/Europäischer Fernwanderweg E 10
  • NICHT ZUM NACHMACHEN GEEIGNET

https://www.komoot.de/tour/685946718?ref=wtd

28,4 km WILDNISwanderung  des DREAMTEAMS mit einer versteckten PYRAMIDE, BRÜCKENKÖPFEN im Sonnenlicht, einer WICHTIGEN Begegnung, DURCHLÖCHERTEN Relikten, einer plötzlichen FLUCHT und einer interessanten INFO über ERICH HONECKER.
Die Pyramide am Schumkasee und der Flughafen Sperenberg weiterlesen

Werder, 5 Seen und eine abenteuerliche Brückenüberquerung

  • Start und Ziel S Bahnhof Werder
  • 20 km Asphalt- und Matschweg entlang von 5 Seen mit abenteuerlicher Brückenüberquerung über die Havel
  • Anteile des Jakobswegs Potsdam – Vehlen, Fontaneweg F6, Europäischer Fernwanderweg E 10

https://www.komoot.de/tour/671619051?ref=wtd

20 km Wanderung mit steilen oder fehlenden TREPPEN, einem AUSFLUGSLOKAL auf dem Berg, einem Zentrum der Ziegelindustrie, einem ungewöhnlichen FKK-GELÄNDE, einer BESCHISSENEN INSEL, einem SCHINKELBAU und einem LENNÉ-PARK und einer sehr AUFREGENDE ÜBERQUERUNG der Havel. ACH, und wo der Name HAVEL herkommt erfahrt ihr auch. 😉

Die kleene Wandergruppe startete am S Bahnhof Werder, dieses Mal 5 Personen, und begaben uns schnurstracks zum Großen Plessower See. Aber zuerst mussten wir eine Treppe mit unendlich vielen Stufen hinaufsteigen. Oben angekommen wurden wir dann mit einer herrlichen Aussicht und dem Lost Place Friedrichshöhe belohnt …

Für die Ungeduldigen folgt jetzt das Fotomaterial, im Anschluss geht die Geschichte dann weiter. Sie ist mit jeder Menge Hintergrundinfos gepiekt und hatte noch  so einige Überraschungen zu bieten.

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Grunewald, Drachen- und Teufelsberg mit Lost Place Abhörstation

  • Start S Bahnhof Heerstraße
  • Ziel Bushaltestelle Heerstraße/Glockenturmstraße nach Rathaus Spandau
  • 9 km Berg- und Talwanderung bei herrlichsten Sonnenschein. Besuch der Abhörstation auf dem Teufelsberg mit erstklassiger Street-Art
  • Anteile: Europawanderweg E 11 Berlin

https://www.komoot.de/tour/669832945?ref=wtd

Wir begannen unsere Wanderung am S Bahnhof Heerstraße und machten uns auf zum Grunewald.  Es war knackig kalt aber dafür gab es jede Menge Sonnenschein.

Gleich am Anfang wurden Ines und ich stark gefordert, denn wir wählten den steilsten Anstieg. Ordentlich aus der Puste kamen wir auf 99 Höhenmetern auf dem Plateau an und bestaunten den herrlichen Ausblick.

Jetzt folgen erst einmal die Fotos, und wer Lust hat weiterzulesen kann anschließend die ganze Geschichte mit vielen Hintergrundinformation miterleben.

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Lost Place Abhörstation auf dem Teufelsberg mit Street Art vom Feinsten

  • Start S Bahnhof Heerstraße
  • Ziel Bushaltestelle Heerstraße/Glockenturmstraße nach Rathaus Spandau
  • 9 km Berg- und Talwanderung bei herrlichsten Sonnenschein. Besuch der Abhörstation auf dem Teufelsberg mit erstklassiger Street-Art
  • Anteile: Europawanderweg E 11 Berlin

https://www.komoot.de/tour/669832945?ref=wtd

Bei strahlendem SONNENSCHEIN wanderten Ines und ich hinauf zum TEUFELSBERG, der LOST PLACE, die ABHÖRSTATION wartete auf uns. Es war knackig KALT da OBEN und der Wind blies uns um die Ohren, ließ uns FRÖSTELN.

Was für ein Glück das wir an diesem Tag unsere neuen extra warmen Winterjacken anhatten. Da hat uns das gar nicht gestört. Nur die Finger sind fast abgefallen, denn in den Taschen konnten wir die nicht lassen, alles musste fotografiert werden. Es war der totale Farben Flash. Street-Art vom Feinsten.

Jetzt folgt die Galerie und im Anschluss gibt es eine Menge Informationen und zwei kleine Videos für Euch.  Einfach auf die folgenden Links klicken und genießen:

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Alle Wanderungen auf einen Blick

ALLE WANDERUNGEN aus 2020 und 2021 findet ihr im heutigen Post, denn wer seine Meilen bei STRAVA sammelt, dem erstellt wunderbar das Tool STATSHUNTERS kostenlos derartige Maps, gern mit Fotos und anderem Pipapo.

Du kannst auf die Tracks klicken und landest bei meinen Strava Touren, die sich dort auch downloaden lassen. Tipp: Mit Layout Settings Open Street Maps farbig einstellen!

https://statshunters.com/share/e986f1501536

 

Der Kreuzberg in der Morgendämmerung und der Park am Gleisdreieck

  • Start U-Bahnhof Mehringdamm                                                                   
  • Ziel U-Bahnhof Gleisdreieck   
  • 6,48 km Stadtwanderung mit Ines auf den Kreuzberg, Viktoriapark und Park am Gleisdreieck zur Morgendämmerung 
  • Europäischer Fernwanderweg E11/Tiergartenring/Pankeweg/Jakobsweg Berlin-Leipzig, Segment Teltow-Beelitz                                                                                           
  • Familiengeeignet, Steigung auf 66 Höhenmeter

https://www.komoot.de/tour/618952220?ref=wtd 

Von einem DENKMAL auf einem Berg, nicht FALLENDEN Wassern, MATSCHIGEN Schuhen, einem  SELTENEN FANG, einer  GLEISWILDNIS,  BRÜCKENKREUZEN über den Kanal und einer kleinen SCHAUKELEI.

7 Uhr Morgens, Urlaub, und ich stehe auf dem Bahnhof. Was mach ich hier eigentlich, warum liege ich nicht in meinem Bett und schlummere noch eine Runde?

Statt dessen stehe ich frierend am Bahnhof, und warte auf Ines. Wir beabsichtigten zur blauen Stunde den Kreuzberg zu erklimmen doch dieser Plan scheiterte, denn …

Nach den Fotos geht die Geschichte weiter!


Kreuzberg in der Morgendämmerung
 6,48 km STADTWANDERUNG mit INES auf den KREUZBERG, der VIKTORIAPARK und der PARK AM GLEISDREIECK an einem regnerischen Tag zur MORGENDÄMMERUNG. 
In der Morgendämmerung auf dem Weg zum Kreuzberg
Kreuzberg in der Morgendämmerung
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Sie kam zu spät, aber die Morgendämmerung hatte ebenfalls seinen Charme. Die Auslöser der Handy Camaras klickten wie Maschinengewehre. Diese nebeligen Täler und dunstigen Weiten, die wir dann zu sehen bekamen, versetzten uns in Verzückung.

Denkmal

Im Viktoria Park angekommen, machten wir uns zuerst einmal auf den Weg zur höchsten Erhebung Berlins, dem Kreuzberg mit seinen 66 Höhenmetern. Hurtig stritten wir in der feuchtkalten Luft auf den Berg, den wir dann für uns allein hatten. Nur die Überreste der vergangenen Nacht standen noch auf den vielen Stufen, die das Denkmal einfassen. Für einen ganz kurzen Moment blitzte die Sonne durch die dicken Wolken, was für ein geiler Anblick. 😍

Der Kreuzberg in Sicht

Das von Schinkel erbaute Nationaldenkmal auf dem Kreuzberg erinnert bis heute an den Sieg über Napoleon. Im Jahr 1888 entschloss sich Berlin einen Park am Kreuzberg einzurichten und 100 Jahre lang war dieser Park das einzige grüne Fleckchen Berlins.

Auch heute noch hat dieser Park eine unglaubliche Anziehungskraft und ist stets gut besucht. Nachts werden im Biergarten rauschende Feste gefeiert und es kann auch mal passieren das sich die Biertisch Garnituren im See wiederfinden.

Seit Corona nur noch eine Erinnerung!

Wasser fällt nicht

Wasserfallblick vom Kreuzberg aus

Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Wasserfall, der natürlich um diese Jahreszeit nicht aktiv ist. Die täuschend echte Gebirgslandschaft ist dem Zackelfall im Riesengebirges nachempfunden. Diese Region war im 19. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel gutbetuchter Berliner.

Matschige Schuhe

In der Wolfsschlucht stieg ich in ein fast ausgetrocknetes Flussbett, denn hier lag der Nebel bleiern in der Schlucht und erweckte somit einen unwirklich romantischen Eindruck.  Die Schuhe waren anschließend natürlich total eingesaut, aber was macht man nicht alles um ein besonderes Foto zu schießen.

Der seltene Fang

Kunst, Der seltene Fang

Am Fuße des Wasserfalls befindet sich ein Teich in dem die Bronzeskulptur mit dem Namen “der seltene Fang” steht. Der Künstlers Ernst Herter zeigt die Figur eines Fischers, die eine Meerjungfrau aus seinem Netz befreit.

Gleiswildnis

Über die Grossbeerenstraße verließen wir den Park und begaben uns Richtung Park am Gleisdreieck, Ostpark (E11). Wir versuchten möglichst nah an die beiden Mühlen heranzukommen und wurden an einem Zaun gestoppt.

Der Ostpark mit seinen 17 Hektar der größte Teil des dreiteiligen Parks liegt auf den Brachen des ehemaligen Anhalter und Potsdamer Güterbahnhofs. Die Mühlen gehören zu den Außenanlagen des Deutschen Technikmuseums im nördlichen Teil.

Der Park mit seiner charakteristischen Gleiswildnis besticht durch dichte Wildwuchsflächen, weiten Rasenflächen gepiekt mit historische Relikte, aus denen die Vegetation erwächst. Es bildete sich ein eigenes Biotop.

Brückenkreuze

Auf dem Weg am Ufer des Landwehrkanals erspähten wir viele Brücken jeglicher Epochen, die kreuz und quer über den Fluss verliefen. Immer wieder entdeckten wir neue Perspektiven, die natürlich festgehalten werden mussten. 😂

Schaukeln

Im Park am Gleisdreieck, Westpark (Jakobsweg) wanderten wir an einer großen Schaukel vorbei, die natürlich sofort ausprobiert werden musste.

Immer wenn ich auf einer Schaukel sitze erinnert mich das an meine Kindheit, es hat sowas unbeschwertes. Findet ihr das auch? 

Das Schaukeln ist eine menschliche Ur-Erfahrung, die das Gleichgewicht fördert und damit die motorische und geistige Entwicklung günstig beeinflusst. Dies gilt eigentlich für Kinder aber kann ja bei Erwachsenen auch nicht schaden. 😉

Super tolle Wanderung zu ungewöhnlicher Stunde. ❤❤❤

 

Schlosspark Charlottenburg in mystischem Licht

  • Start S-Bahnhof Westend                                                                                       
  •  Ziel  U-Bahnhof Ernst-Reuther-Platz                                                           
  •  Europäischer Fernwanderweg E11/Spreeweg/Berliner Urstromtal 
  • 7,2 km Stadtwanderung durch den Schlosspark Charlottenburg 
  • Familiengeeignet                                                                                                         https://www.komoot.de/tour/618215247?ref=wtd

Im SCHLOSSPSRK CHARLOTTEMBURG war ich auf breiten Sandwegen unterwegs und wurde mit fantastischen SICHTACHSEN überrascht, die zum FOTOGRAFIEREN animierten. Durch das diesige Wetter wirkte die gesamte SZENERIE unwirklich und MYSTISCH zugleich. Auf den Gewässer schwammen ein paar Eisschollen, die diesen Eindruck noch verstärkten.

Die FEUCHTE KÜHLE, die sich durch die hohe Luftfeuchtigkeit entwickelte, KROCH mir durch die Klamottenschichten und ließ mich FRÖSTELN.


Schlosspark Charlottenburg
Wanderung durch den Schlosspark bei diesigem Wetter mit herrlichen Ausblicken und spektakulären Sichtachsen.
S-Bahnhof Westend
Schlosspark Charlottenburg
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Schloss Charlottenburg
Die Ursprungssiedlungen Lietzow, Casow und Glienicke fanden ihre ersten Erwähnungen im Jahr 1239. Das Schloss Charlottenburg ist ein Baudenkmal im Berliner Ortsteil Charlottenburg. Es diente von 1701 bis 1888 als Sommerresidenz preußischer Könige und ist als fungiert heute als Museum. Es wurde im Stil des Barocks, des Rokokos und des Klassizismus erbaut. Der an der Spree gelegene Park wurde ab 1697 von Siméon Godeau als französischer Garten und ab 1819 von Peter Joseph Lenné als englischer Garten gestaltet.

Der Amor im Schlosspark
Auch die vielen kunstvollen Brücken und die Bronze Statuen waren ein echter Hingucker. Besonders gefallen hat mir hier die Statue des Amor. Die Bronzefigur ist eine Nachbildung eines griechischen Amor von Heinrich Hopfgarten und noch in seiner ursprünglichen Form erhalten. Das Original wurde vom griechischen Bildhauer Lysippos im 4. Jahrhundert vor Christus hergestellt.

Große und kleine Vögel
Auch ein Reiher in Ufernähe ließ sich nicht durch die Spaziergänger stören und verharrte auf einem Bein am Schilf und das über Minuten, beeindruckend.

Plötzlich hörte ich lautes Gezwitscher und schaute mich um. Das kam aus einem alten Baum mit einem großen Loch im Stamm. Ich blieb stehen und beobachtete das Schauspiel. Vier oder fünf kleine Vögel flogen in das Loch, holten sich etwas und flogen wieder davon. Als ich herantrat, flog mir ein Vogel direkt vor die Nase und entschwand genauso plötzlich.

Der Obelisk
Kurz bevor ich das Areal verließ kam ich noch an einem Obelisken vorbei. Die 10 Meter hohe Stehle wurde 1979 vom dem Künstler Braco Dimitrijevic geschaffen der damit zum Nachdenken anregen will.

Die breiten Wege im Park laden zum flanieren ein und lassen, mitten in der Stadt ein wenig die Seele baumeln. Es ist wirklich ein sehr schöner Park, was leider auch viele andere Leute wissen. Bei jedem Wetter sind hier Sportler und Spaziergänger unterwegs. An schönen Tagen ist es bestimmt sehr voll.

 

Schicksalsschläge 3 , Erinnerung an Heilig Abend 2020

Von einer HAVELRUNDE am HEILIGEN ABEND 2020,  MUT und AUSDAUER, einem KATZENUMZUG und FORTSCHRITTEN in der GENESUNG.

Heilig Abend 2020

Ich musste viel an den Heiligen Abend 2020 denken, den ich zusammen mit meinem Sohn verbrachte. Wir saßen unter meinem äußerst kreativen Leiter-Weihnachtsbaum, aßen zusammen Ente mit Rotkohl, machten eine kleine Havelrunde und konnten dabei einem Weihnachtskonzert an der Promenade lauschen. Das war ein echt schöner Heiliger Abend. Ich denke noch gern daran zurück. 😍


Havelrunde 24.12.20
Von einer HAVELRUNDE am HEILIGEN ABEND 2020,  MUT und AUSDAUER, einem KATZENUMZUG und FORTSCHRITTEN in der GENESUNG.
Eiswerder Brücke Heilig Abend 2020
Havelrunde, Heilig Abend 2020
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Aktuelles aus der Klinik

Viele Reaktionen sind auf meine ersten Posts eingegangen und ich chatte jede Menge. Das tut mir so gut, danke euch Allen, es hilft die Einsamkeit zu besiegen. Das Leben ist nicht immer ein gerader Weg mit einem festen Ziel. Es entwickelt sich, schlägt Haken und manchmal muss man auch ein Stück zurück. Jeder einzelne von uns besteht aus so vielen Fassetten und erst das Betrachten der Person als Ganzes enthüllt den tollen Menschen dahinter. Das ist jedenfalls meine Überzeugung.

Beweggründe, Begeisterungsfähigkeit, die Überwindung von Schicksalsschlägen, Mut und Ausdauer, das sind die Eigenschaften, die uns antreiben ungeahnte Ressourcen, die in uns allen schlummern, zu wecken und sie zu nutzen, um neue Weg-Möglichkeiten zu denken und zu gestalten.

Der eine sehr offen und freimütig, der andere zurückhaltend und diskret. Ich bin der Meinung, dass jede Herangehensweise richtig ist. Jeder wie er mag, wertvoll und einzigartig.

Weihnachten allein, auf jeden Fall anders als gedacht

Weihnachten allein im Krankenhaus, Besuchsverbot, war jetzt ja nicht mein 1. Wunsch, der mir da so einfiel.

Katzenglück

In der Zwischenzeit hat mein Freund Peter meine Katze “ping” aus meiner Wohnung befreit. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht. Seit ich wandere ist sie einfach zu viel allein. Und in dieser Situation weiß ich ja noch gar nicht was kommt.

Manchmal, wenn ich zu viel unterwegs bin, will sie gar nicht mehr fressen. Und wenn ich dann nach Hause komme, lässt sie mich nicht mehr aus den Augen, die treue Seele.

Katzenüberraschung

Nun, dieses Weihnachten wird auch für sie anders werden. Sie wohnt jetzt erstmal in einem Häuschen mit Garten, Hund und noch einer Besuchskatze. Das ist sicherlich sehr aufregend für sie. Aber ich kann mir gut vorstellen, das es ihr gefällt, endlich wieder Leben in der Bude.

Auf dem Foto wirkt sie allerdings etwas geschafft, naja so ein Umzug ist ja auch kein Spaziergang. Sie muss sich ja erstmal zurechtfinden.

Fortschritte der Genesung

Nach einer kurzen Nacht wachte ich gut ausgeruht in meinem Krankenhausbett auf. Meine nette Zimmernachbarin schlief noch und so setzte ich mich leise auf und fing an ins Handy zu tippen.

Die Zeilen schossen nur so aus mir heraus. Das Gedachte und Sortierte der Nacht wollte unbedingt geschrieben werden.

Motivation

Der gestrige Tag brachte viele neue Erkenntnisse über neue Methoden in Bezug auf die COPD. Aber nicht das allein hat mich super motiviert, sondern die Ärzte und Schwestern an sich, in diesem Krankenhaus.

Fast alle strahlen eine ruhige Gelassenheit aus, die sich voll auf die Patienten auswirkt, sie entspannt. Auch wenn eine Frage 3mal gestellt wird, und die Zeit sicher knapp ist, läuft hier augenscheinlich alles supi entspannt. Ein riesiges Lob an alle Ärzte, Schwestern, Pfleger, Azubis und alle anderen der Station 27 des Westend-Krankenhauses, in der ich hier gerade bin.

Unbegründete Angst

Ich hatte gestern noch große Angst den Sauerstoff abzumachen. Wenn man diese Todesangst des Erstickens noch ganz nah fühlt, bremst diese Erfahrung die Genesung ungemein, weil man sich nicht so recht traut und denkt, gleich kommt sie zurück diese beängstigende Enge in der Lunge.

Außerdem ist es ja auch nicht schön zuzugeben das man sich was nicht traut, ein bisschen peinlich ist es auch. Jeder möchte gern immer stark sein, aber die Realität sieht anders aus, weiß jeder, spricht man nur nicht drüber.

Aber der tolle Zuspruch aus dem Krankenhausumfeld gibt mir Mut erste Schritte zu wagen.

 

So gegen 17. 00 Uhr kam dann der Schnee, wie versprochen, die Wolkenwand schluckte die Häuserreihen zu meinen Füssen nach und nach und überall entstand Puderzuckerschnee, Geräusche gedämpft und eine gewisse Ruhe umspannte mein Sichtfeld und mich, zauberhaft.

Den Track habe ich leider zum dem Zeitpunkt noch nicht aufgenommen, ich mache einfach einen aus 2021 drunter, denn Havelrunde ist Havelrunde 😉

https://mapy.cz/s/relomesunu

 

Fürstenberg, Kirchenarrest, der Lenin und das Haus der Offiziere

Von VERSCHLOSSENen Türen, STEINIGen Pilgerwegen, FANTASTISCHen Gebäuden, einem DUNKLEN Tunnel, ZERFETZTen Tapeten,  dem EINSAMen Lenin, VERLORENen Bahntrassen und VERSCHWUNDENen Wegen.

Unser Ziel war dieses Mal das Fürstenberger Offiziershaus, das ich schon im einmal kurz besuchte. Damals war die Vegetation rund um das Gebäude herum so stark, das ich nicht herankommen konnte. Das sollte dieses Mal anders werden, …

Ralph Bauer und ich starteten am Bahnhof Fürstenberg und suchten erst einmal einen Bäcker auf, bei dem wir uns ein Frühstück gönnten. Das kleine Café direkt am Markt, visavis der Fürstenberger Stadtkirche, war sehr einladend gestaltet. Das kleine Frühstück üppig und lecker, die sanitären Anlagen sehr sauber und die Bedienung ausgesprochen freundlich.

Verschlossene Türen

Anschließend traten wir auf den Marktlatz hinaus und entdeckten, das die Kirche geöffnet war. Also nichts wie hinein und alles ausgiebig angeschaut.

Wir hörten Geräusche von der Eingangstür und machten Witze darüber, das wir wohl eingeschlossen werden, … Fürstenberg, Kirchenarrest, der Lenin und das Haus der Offiziere weiterlesen

Jakobswege in Berlin, von Pankow in den Wedding

Von JAKOBSWEGEN in BERLIN mit KUNST im Vorbeigehen, einem VERLASSENEN ORT, von ROSEN, ZIEGEN und GAZELLEN, einer SCHWIMMENDE BIBLIOTHEK, vom HEIMATgefühlen und dem Treffen mit einem FREUND.

JAKOBSWEG – VIA IMPERII SCZENCIN PL – BERLIN DE                Start S-Bahnhof Pankow, auf dem kürzesten Weg zur Panke und dann an ihr entlang bis in den Wedding.


JW von Pankow in den Wedding
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JW von Pankow in den Wedding
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Paule

Ich wanderte zum Paule Park. Auf dem Weg dorthin waren ein paar Kunstwerke aufgestellt, die mich sehr beeindruckten und auch ein verlassenes Gelände mit einem interessanten Gebäude hinter verschlossenen Zäunen entdeckte ich beiläufig. Ich ging drumherum und betrachtete dieses Kleinod von allen Seiten. Einen Zugang fand ich nicht und so setzte ich meinen Weg fort.

Das sieht bestimmt interessant von Innen aus

Gazelle, Ziegen und Rosengarten

Im Bürgerpark Pankow bestaunte ich die Bronze Gazelle auf einer Lichtung und den Pavillon im Rosengarten. In diesem Garten waren kleine Bäche angelegt durch die in den Sommermonaten Wasser plätscherte. Das muss ich mir im Sommer noch einmal anschauen, wenn dann die Rosen duftend blühen. Ach ja, Duft…

Das Nächste was meine Nase war nahm war das etwas streng riechende Ziegengehege. In einem hügeligen Gelände waren ca. 10 Ziegen beisammen und kamen neugierig an den Zaun. Aber als sie bemerkten das ich nichts für hatte waren sie auch schnell wieder weg. 😂

Dann folgte ich dem Lauf der Panke, passierte das Franzosenbecken und arbeitete mich vor bis zur Osloer Straße, überquerte diese und folgte dann weiter dem Panke-Lauf in Richtung Bibliothek am Luisenpark.

Die schwimmende Bibliothek

Die Bibliothek am Luisenbad liegt ein kleines Stück Abseits der stark belebten Badstraße. Die Geschichte des Bades geht bis ins Jahr 1760 zurück, denn hier wurde eine Heilquelle entdeckt und mit der Zeit entstand dort ein Bad. Seit 1809 wird dieser Ort als Luisenbad benannt. Und schon 1874 wurde das Gelände als Vergnügungszentrum konzipiert mit Schwimmbad, Restaurant, Café’ und Biergarten. Ganz schön fortschrittlich.

Neben der Bibliothek ist auch ein kleiner uriger Biergarten und eine sehr gute Eisdiele zu finden. Im Sommer echt super.

Heimatgefühle

Jetzt stieß ich auf die Badstraße,  meine alte Heimat, nicht einmal 5 Minuten entfernt habe ich über 30 Jahre gelebt. Ist schon ein komisches Gefühl mal wieder hier zu sein. Ein paar Geschäfte sind natürlich in der Zwischenzeit neu aber sonst hat sich nicht viel verändert.

Verstecktes Café an der Panke, Nähe Badstraße

Gemütlich schlendernd erreichte ich nun das alte Gerichtsgebäude an der Gerichtstrasse, das ich aber nur von hinten betrachtete, denn ich hatte noch etwas anderes vor, an diesem Tag.

Zu Besuch bei Freunden

Mein neues Ziel war das uferlos, ein tolles Restaurant direkt an der Panke, in das ich oft gegangen bin, als ich hier noch um die Ecke wohnte. Hier kann man toll Essen oder auch ein nettes Getränk nehmen.

Als ich durch die Scheiben lugte sah ich Carlos den Feudel bei lauter Musik schwingen. Ich musste eine Weile warten bis er mich hörte, aber dann hellten sich seine Gesichtszüge auf und er freute sich sichtlich mich mal wieder zu sehen. Wir hatten uns so viel zu erzählen, und auch nach zwei Käffchen war eigentlich noch nicht genug.

Das uferlos an der Uferstraße, Wedding

Auf dem Weg zur U-Bahn kam ich dann noch am Friedhof in der Seestraße vorbei. Da ist mir aufgefallen, das sehr viele Gräber abgeräumt waren und nur noch wenige neue Grabstellen genutzt wurden. Vielleicht hat ja von euch einer eine Idee warum das so ist?

Freu mich auf eure Kommentare!

Viele leere Grabstätten auf dem St. Philippus-Aostel-Kirchhof

Diese Wanderung kann ich echt empfehlen, leichte Wege und das alles in der Stadt und so viel grün, einfach herrlich.

Der Verfolgertrack:

https://www.komoot.de/tour/561856756?ref=aso

Das Friedhofslabyrinth an der Heerstraße

Von einem FILMSET, bunten ENTEN, einer SAUSUHLE, einer GLITZERKAPELLE, von UMWEGEN, meterhohen STATUEN und einer PLANÄNDERUNG.

Ines Schubert und ich trafen uns am U-Bahnhof Ruhleben zu einer Wanderung, die uns an den Teufelsberg führen sollte. Eine interessante Tour über die Parks mit einem ungewöhnlichen Ende.


Der Friedhofsee und die Statuen
Auf dem Weg zum Murellenteich
Der Friedhofsee
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Zu Beginn mussten wir erst einmal eine kräftige Regenhusche abwarten und starteten dann mit ein wenig Verzögerung.
Am Murellenteich angekommen riss die Wolkendecke auf und wir wurden mit der Sonne und ihrem Lichtspiel beglückt.

Filmset 

Am U-Bahnhof Olympia Stadion standen jede Menge Catering- und Schauspieler-Wagen. Natürlich haben wir versucht herauszufinden, was hier gedreht wurde, doch die Service Leute hielten dicht. 😭

Der Friedhofsee

Die Sonne senkt sich über dem Sausuhlensee

Nach einer Weile betraten wir den Friedhof an der Heerstraße. Da war doch tatsächlich ein kleiner See inmitten dieses terrassenförmig angelegten Friedhofsgeländes. Das hatte einen ganz besonderen Charme und immer wieder setzten wir uns für kurze Zeit auf eine Bank, um die ungewöhnlichen Perspektiven im glitzernden Sonnenlicht zu genießen.

Die Sausuhle

Wir umrundeten den kleinen Sausuhlensee, betrachteten die Teils sehr kreativ gestalteten Gräber und die außergewöhnlich schöne Backsteinkapelle. Außerdem konnten wir noch ein paar farbenfrohe Enten bestaunen, die in diesem Friedhofssee leben. Es handelt sich in diesem Fall um Mandarinenten, die mit ihrem farbenfrohen Gefieder ein echter Hingucker sind.

Mandarinenten

Mandarinente im Sausuhlensee

Mandarinenten stammen ursprünglich aus Ostasien. In Europa gibt es vereinzelt verwilderte Populationen in Parks. Sie stammen aus Gefangenschaft, sind irgendwann abgehauen und haben sich in unseren heimischen Gewässern angesiedelt.

Besonders interessant fand ich ebenfalls, das diese Enten-Art in China eine besondere Bedeutung zugemessen wird. Sie steht für eheliche Treue wegen ihrer ausgeprägt monogamen Lebensweise.

Die Glitzer Kapelle

Dieser interessant angelegte Friedhof wurde zwischen 1921-24 von Erwin Barth terrassenförmig erbaut. In der Recherche fand ich heraus, das diese Kapelle auch von Innen eine kleines Kleinod zu sein scheint. Ein Sternenhimmel Kunstwerk mit viel Blattgold schmückt seit 2010 in vier verschiedenen Motiven den Innenraum. Wenn ich das nächste Mal in dieser Ecke bin, werde ich versuchen dieser Kapelle einen Besuch abzustatten.

Ausweglos

Eisenbahnbrücke am südlichen Ende des Friedhofs, Endstation

Danach begaben wir uns zum Hinterausgang, aber nur um festzustellen, das dieser verschlossen war. Zuerst versuchten wir den Zaun zu übersteigen, was wir dann aber schnell wieder verwarfen, denn die Haxen wollten wir uns nicht brechen. Also wieder zurück durch den ganzen Friedhof und vorn raus, von außen am Zaun lang und Richtung Heerstraße.

Wetter misch masch

Zwischendurch gab es eine Menge flüssiges Wetter von oben. Einen besonders heftigen Schauer konnten wir unter einer Eisenbahnbrücke anwettern. Dabei entdeckten wir dann noch ein paar schöne Graffitis.

Bronze-Kunst im Kolbe Park

Wir streiften dann noch den See an der Senburger Allee und durchliefen den Georg Kolbe Park.

Erste Bronze am Kolbe Hain

Dieser faszinierende Park mit seinen außergewöhnlichen Bronze-Statuen ist ein echtes Erlebnis.  Diese übergroßen sehr detaillierten Figuren prangen in der herbstlichen Parkanlage. Alle Statuen wurden als Erstgüsse nach hinterlassenen Gipsmodellen von G. Kolbe herstellt und in diesem Park errichtet, der seit 1957 seinen Namen trägt. Ein in der Nähe liegendes Museum sei hier auch noch erwähnt, das könnte man super in eine Wanderung einbauen.

Planänderung

Als nächstes erreichten wir die Heerstraße. Die Sonne stand schon tief am Himmel. Der nächste Abschnitt der Wanderung sollte uns durch den Wald auf den Teufelsberg führen. Wir würden also in der Dunkelheit dort ankommen. Wir beratschlagten uns und entschieden die Tour hier zu beenden und ein anderes Mal dort anzusetzen.

Verfolgertrack

https://www.komoot.de/tour/554996683?ref=aso

Oranienburg Loop, allein im Wald

17 km Wanderung mit Wildnisanteilen, jede Menge Wasser von oben und unten, schicken Brücken, einer versperrten Lungenheilanstalt und einer alten Schleuse und immer wieder fantastische Ausblicke auf die glatte Oberfläche zweier fantastischer Seen. 

Ich  kam Mittags ganz gemütlich in Oranienburg an. Auf dem Bahnhofsvorplatz herrschte reges Treiben, denn hier wird alles umgestaltet, die prächtigen Bauten werden neu in Scene gesetzt.

Nach der Überquerung der Bahngleise gings nordöstlich direkt an den Lehnitzsee. Das Wetter war nicht so doll, regnerisch aber nicht kalt. Immer wieder konnte ich einen Blick auf die spiegelglatten Oberflächen der Seen werfen, der trotz der Düsternis einen fantastischen Ausblick ermöglichten.

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Von Birkenwerder über das Schlaraffenland nach Hohen Neuendorf

14 km grüne Briese mit Stolpersteinen, einer roten Brücke, einem gemütlichen Konsum, einem goldenem Kirchturm,  einem überraschenden Schlaraffenland, einer Siedlung voller Geschichte und einem kreativen Umgang mit Müllmonstern.

Die kleene Wandergruppe war mal wieder unterwegs. Dieses mal hauptsächlich auf dem 66-Seen-Wanderweg und dem Europäischen Fernwanderweg E10. Ines Schubert, Uwe Schönemann, unser Neuzugang und ich fuhren mit den Öffis bis Birkenwerder. Dort angekommen drehten wir erst einmal eine kleine Runde, um uns die Rote Brücke anzusehen.

Von Birkenwerder über das Schlaraffenland nach Hohen Neuendorf weiterlesen

Strausberg, die Entstehung von Wanderwegen und ein schmerzlicher Verlust

18,2 km Wanderung um Strausberg herum, mit grauenvollem Schrecken, praktischen Sitzmöbeln an einem Strand mit freien Ausblicken,  von einem wabbeligen Grund, vom Einweihen von neuen Wegen und einem beeindruckenden Holzkunst-Atelier.

Wir verließen die Stadt in Richtung Norden und kamen schnell in ein bewaldetes Gebiet. Ralph und ich gestalten die Touren immer abwechselnd und diesmal war ich dran.  Ich habe die Tour wieder nur grob geplant und veränderte sie während der Wanderung immer mal wieder, das mag ich besonders, denn ich liebe Überraschungen. ❤❤❤

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Zossen, Kunstbank und Baumkunst in der Wüste

Von angeschlagener Kondition, endlosen Wüstenwegen, einem Friedhof mit einem sexy Baum, einer coolen Sitzung, einem lecker Eis und einem schönen Park in Zossen.

12,8 km von Gallun nach Zossen auf dem Europäischen Fernwanderweg E10 und Fontaneweg F4.

Am Morgen wurden wir mit einem sehr üppigen Frühstück bedacht und machten uns, etwas angeschlagen, gegen Mittag auf den Weg nach Zossen.

Wir hatten uns die Route nach Zossen von mapy vorschlagen lassen und so machten wir heute lieber keine Experimente und hielten uns an die vorgeschlagene Strecke. Wir verließen das Dörfchen Gallun in nordwestlicher Richtung und mussten erst einmal 2 km an der Straße entlang.

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Buckow, Poetensteig und Wolfsschlucht in der märkischen Schweiz

Von türkisfarbenen Seen,  aggressiven Blutsaugern, poetischen Wegen, faszinierenden Panoramaausblicken, erfrischendem Badevergnügen, einer Villa im shabby stil, einem alten Haus am See, und jede Menge steiler Kehlen und Schluchten.

16 km Europäischer Fernwanderweg E11, Panoramaweg, Naturparkroute Märkische Schweiz, Oberbarnimer Feldsteinroute, Natura Trail, Poetensteig, Wolfsschlucht und Silberkehlschlucht. 

Die Bahnfahrt in Richtung Buckow lief unproblematisch und auch der Bus für das letzte Teilstück kam zeitnah. Als Ralph und ich dann im Bus saßen haben wir allerdings wieder so viel gequatscht, das wir vergaßen auszusteigen. 😂

Also nächste Station raus und ein Stück zurücklaufen. War aber nicht so schlimm, denn dadurch sahen wir uns noch das herrliche sich langsam füllende Strandbad mit klarem türkisen Wasser und weitem Blick an.  Hatte ein Flair von Südsee, der Ausblick. Das Strandhotel auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit sehenswerter aufgemalter Fassade hat mich sehr beeindruckt. Erst beim genaueren Hinsehen erkannte ich, dass das gesamte Haus bemalt war.

Ich war so aufgeregt auf diese Wanderung, denn in der märkischen Schweiz war ich noch nie. Die hügelige Landschaft jagte mir ordentlich Respekt ein. Allein wenn ich an meine verpatzte Turmwanderung dachte, wurde mir ganz schön mulmig. Buckow, Poetensteig und Wolfsschlucht in der märkischen Schweiz weiterlesen

Geisterbahnhof Pirschheide und der Friedhof in Magentagrau

Von vertauschten Bahnhöfen, einem doofen Gesichtsausdruck, Neptun im Lustgarten, einem verwaisten Congresszentrum, einsamen Autobahnwanderwegen, einem stillgelegten Umsteigebahnhof und zwei sehr unterschiedlichen Friedhöfen.

Diese 23,1 km Tour begann schon sehr lustig, denn ich hatte den falschen Bahnhof rausgesucht und so landeten wir in der Medienstadt Babelsberg anstatt, wie geplant am Hauptbahnhof. 😂

Ups, … falscher Bahnhof

Ich muss echt doof geguckt haben, als ich immer wieder ungläubig auf meine App schaute. Der Startpunkt war ca. 3 km entfernt. 😲

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Strausberg, See moore

Von verwunschenen und weiten Seen, einer Fähre, Wäldern der Ruhe, einer alten Mühle und dem schönsten Fließ, das ich je sah und von Freundschaft … ❤

Die kleene Wandergruppe startete gegen 11.O0 Uhr in Strausberg zu einer 18.7 km Wandertour in Richtung Strausberg Nord. Wir hatten uns die Seen ausgeguckt und wanderten von einem zum anderen durch Moore, Täler und Wälder.

Der Bötzsee

Wir gingen nördlich aus der Strausberger Vorstadt heraus in Richtung Postbruch und Bötzsee, der wunderschön gelegen und auf kleinen Wanderpfaden zu entdecken war. Allerdings war es da schon ziemlich voll und wir sehnten uns nach der Einsamkeit des Waldes.

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