Salzburg und die Wasserspiele auf Schloss Hellbrunn

8 km stadtnahe LANDwanderung auf den SPUREN der alten SCHLÖSSER rund um SALZBUNG herum, mit einer HELLEN Kirche, einem DUNKLEN Schacht, einem RIESIGEN Stuhl im Garten, einem EINHORN im Museum, LUSTVOLLEN SPIELEN mit Wasser und heißen RHYTHMEN am Schloss einer GELIEBTEN.

Jetzt die Fotos und dann die Geschichte mit Spritzeffekt:

Salzburg mit Schloss Hellbrunn
Moor in der Nähe von Schloss Frohnburg
Salzburg mit Schloss Hellbrunn
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Für den nächsten Tag habe ich für Ines und mich eine Tour zu verschieden Schlössern in der Umgebung zusammengestellt. Höhepunkt war das Schloss Hellbrunn, das mit seinen Wasserspielen, seinen Parks und Fischteichen ein unglaubliches Erlebnis war.

Die helle Kirche

Deckengewölbe der Morzger Kirche

Direkt vor der Haustür begannen wir unsere Wanderung und begaben uns in Richtung Morzger Hügel. Wir bestaunten die kleine helle und üppig bemalte Kirche von Innen und Außen, und wandelten ein Stück zwischen den gepflegten Grabreihen des kleinen Friedhofs mit seinen so kunstvollen Kreuzen herum.

Der dunkle Schacht

Unterhalb des Hügels entdeckten wir dann noch einen stillgelegten Bergmannsschacht. Ich steckte mein Handy durch das Tor und konnte im Inneren noch alte und auch neuere Kabelschächte und auch Kabelreste entdecken.

Der Stuhl im Garten

Schloss Frohnberg, welches wir als erstes Schloss unserer Runde besuchten, lockte mit einem herrlichen Park, einem sprudelnden Brunnen und einem riesigen Stuhl im Garten und dann war das Tor auch noch auf. Wir konnten nicht widerstehen, gingen bis zum Brunnen vor und schossen ein paar Fotos. Als wir zurückkamen, wartete dann schon jemand auf uns, etwas unangenehm. 😂

Das Feuerwerk der Überraschungen

Alle Schlösser, die wir dann besuchten, waren ebenfalls in privaten Händen und mit großen Toren verschlossen. Etwas enttäuscht kamen wir dann zum Schloss Hellbrunn. Dieser Ort ist ein Feuerwerk von Überraschungen, die jeden mit offenem Mund stehen lassen.

Lustvolle Spiele

Das im frühen 17. Jahrhundert angelegte Lustschloss mit seinen Wasserspielen wurde von Fürsterzbischof Markus Sittikus erbaut und diente ausschließlich dem Vergnügen. Der Bischof war seiner Zeit für seinen etwas derben Humor überall bekannt.

Einhorn und gestylte Grotten

Das Einhorn im Museum

Es gab ein fantastisches Museum mit einem Einhorn, wunderschöne Gemälde und ungewöhnliche Perspektiven. Die weiträumige Parkanlage mit verschiedenartigen Fischteichen in flachen Becken, einem sozialkritischen Theaterstück im Freien und fantasievoll durchgestylten Grotten mit Spritzeffekt.

Die nasse Hose

Die Wasserspiele der nassen Hose

Oft lud der König zu einem Gelage ein. Die Kandidaten mussten sich auf je einen der Stühle setzen, die eine Öffnung auf der Sitzfläche versehen war. Niemand durfte aufstehen und wenn es dem König gefiel, betätigte er einen Kopf und der Ausgewählte hatte fortan eine klatschnasse Hose.

Überall auf dem Gelände drohte einem die Gefahr nass gespritzt zu werden, bei an die 30 Grad aber nicht wirklich ein Problem. An den Vorrichtungen standen Mitarbeiter des Schlosses und betätigten die Knöpfe. 😂

Es gab viele kleine bewegliche Figuren zu entdecken, die alle durch die Wasserkanäle in Gang gesetzt wurden, ein ausgeklügeltes System von ober- und unterirdischen Wasserläufen, die als Antrieb dienten.

Das Geschrei der Affen

In südlicher Richtung durchquerten wir den langgestreckten Schlosspark, am Ende dann das offene Anifer Tor und im Hintergrund das Geschrei der Affen aus dem Hellbrunner Zoo, der ebenfalls auf dem Gelände liegt.  Anschließend ging es eine sonnige Allee entlang Richtung Schloss Mirabell.

Das Schloss der Geliebten

Das 1606 erbaute Schloss Mirabell wurde für die Geliebte des Erzbischofs, Salome Alt erbaut, der es sodann Schloss Altenau nannte. Dieser Erzbischof hatte mit seiner Geliebten 15 Kinder, die alle in den Adelstand erhoben wurden und somit rechtmäßige Erben des Erzbischofs wurden.

Dieser Umstand schützte sie aber nicht als im Jahre 1612 der Neffe des Erzbischofs, Markus Sittikus, die Macht übernahm und Frau und Kinder vertrieb. Um jede Erinnerung an den ungeliebten Onkel zu tilgen, nannte er das Schloss Mirabell, was aus dem italienischen (mirabile, bewundernswert und bella, schön) stammt.

Schloss Mirabell in der Abendsonne

Heiße Rhythmen am Schloss

Dort eingetroffen hatten wir ordentlich Hunger und erblickten ein Restaurant am Eingang zum Schloss Mirabell. Eine Band spielte und verbreitete eine tolle Atmosphäre, nur leider war kein Platz mehr frei.

Das verliebte Paar

Wir fragten ein Ehepaar, das allein an einem Tisch saß, durften uns dazusetzen und waren sofort in ein sehr intensives und nettes Gespräch vertieft. Am Ende des Abends wurde noch ein Tango gespielt und die beiden tanzten total verliebt. Es war echt toll anzusehen. 😊

Zur blauen Stunde waren wir dann ins Hotel zurückgekehrt und packten auch schon wieder unsere Koffer, denn als Nächstes wollten wir nach Bad Aussee reisen, um von dort unsere Individual Reise mit dem Anbieter Wikinger anzutreten. Wir hatten 7 Tage im Salzkammergut gebucht und freuten uns schon sehr darauf. Beiträge darüber folgen nach und nach.

Wer Interesse an Tag 1 in Salzburg hat, klickt einfach hier:

Salzburg und die Festung Hohensalzburg

 

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