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Jakobswege in Brandenburg, von Kirchmöser zum Hbf

  • Start Bahnhof Brandenburg, Kirchmöser
  • Ziel Hauptbahnhof Brandenburg
  • Jakobsweg Potsdam – Vehlen/Tour Brandenburg 1/Historische Stadtkerne Route 4/BUGA 2015
  • 15,2 km asphaltierte Wege vorbei an einladenden Seen, durch urige Moore.
  • Familiengeeignet, wenn gut zu Fuß

https://www.komoot.de/tour/630104443?ref=wtd

Heute war die KLEENE WANDERGRUPPE in BRANDENBURG unterwegs. Wir starteten am Brandenburger Bahnhof KIRCHMÖSER , besuchten die Dorfkirche und den FRIEDHOF und begaben uns in Richtung MÖSISCHER SEE. Wir waren auf dem JAKOBSWEG Potsdam – Vehlen auf Asphalt unterwegs, genossen immer wieder TOLLE AUSBLICKE . An der Plane dann kurzfristige ANPASSUNG DER ROUTE, da der Wanderweg ÜBERFLUTET war und zum Schluss noch ein LOST PLACE, die Motorrad Fabrik.


Brandenburg Kirchmöser
Heute war die kleine Wandergruppe in Brandenburg unterwegs. Wir starteten am Brandenburger Bahnhof Kirchmöser , besuchten die Dorfkirche und den Friedhof und begaben uns in Richtung Möserscher See. Wir waren auf dem Jakobsweg Potsdam - Vehlen auf Asphalt unterwegs, genossen immer wieder tolle Ausblicke. An der Plane dann kurzfristige Umplanung, da der Wanderweg überflutet war und zum Schluss noch ein Lost Place, die Motorrad Fabrik.
Bahnhof Kirchmöser, Brandenburg, Lost Place
Brandenburg Kirchmöser
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Wer möchte kann die Tour hier auch noch erweitern. Zu einem anderen Zeitpunkt habe ich bereits eine Stadtwanderung in Brandenburg gemacht und dabei die Waldmöpse des Humoristen Loriot gesucht. 👍😂

Brandenburger Möpse

Das Friedhofslabyrinth an der Heerstraße

Von einem FILMSET, bunten ENTEN, einer SAUSUHLE, einer GLITZERKAPELLE, von UMWEGEN, meterhohen STATUEN und einer PLANÄNDERUNG.

Ines Schubert und ich trafen uns am U-Bahnhof Ruhleben zu einer Wanderung, die uns an den Teufelsberg führen sollte. Eine interessante Tour über die Parks mit einem ungewöhnlichen Ende.


Der Friedhofsee und die Statuen
Auf dem Weg zum Murellenteich
Der Friedhofsee
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Zu Beginn mussten wir erst einmal eine kräftige Regenhusche abwarten und starteten dann mit ein wenig Verzögerung.
Am Murellenteich angekommen riss die Wolkendecke auf und wir wurden mit der Sonne und ihrem Lichtspiel beglückt.

Filmset 

Am U-Bahnhof Olympia Stadion standen jede Menge Catering- und Schauspieler-Wagen. Natürlich haben wir versucht herauszufinden, was hier gedreht wurde, doch die Service Leute hielten dicht. 😭

Der Friedhofsee

Die Sonne senkt sich über dem Sausuhlensee

Nach einer Weile betraten wir den Friedhof an der Heerstraße. Da war doch tatsächlich ein kleiner See inmitten dieses terrassenförmig angelegten Friedhofsgeländes. Das hatte einen ganz besonderen Charme und immer wieder setzten wir uns für kurze Zeit auf eine Bank, um die ungewöhnlichen Perspektiven im glitzernden Sonnenlicht zu genießen.

Die Sausuhle

Wir umrundeten den kleinen Sausuhlensee, betrachteten die Teils sehr kreativ gestalteten Gräber und die außergewöhnlich schöne Backsteinkapelle. Außerdem konnten wir noch ein paar farbenfrohe Enten bestaunen, die in diesem Friedhofssee leben. Es handelt sich in diesem Fall um Mandarinenten, die mit ihrem farbenfrohen Gefieder ein echter Hingucker sind.

Mandarinenten

Mandarinente im Sausuhlensee

Mandarinenten stammen ursprünglich aus Ostasien. In Europa gibt es vereinzelt verwilderte Populationen in Parks. Sie stammen aus Gefangenschaft, sind irgendwann abgehauen und haben sich in unseren heimischen Gewässern angesiedelt.

Besonders interessant fand ich ebenfalls, das diese Enten-Art in China eine besondere Bedeutung zugemessen wird. Sie steht für eheliche Treue wegen ihrer ausgeprägt monogamen Lebensweise.

Die Glitzer Kapelle

Dieser interessant angelegte Friedhof wurde zwischen 1921-24 von Erwin Barth terrassenförmig erbaut. In der Recherche fand ich heraus, das diese Kapelle auch von Innen eine kleines Kleinod zu sein scheint. Ein Sternenhimmel Kunstwerk mit viel Blattgold schmückt seit 2010 in vier verschiedenen Motiven den Innenraum. Wenn ich das nächste Mal in dieser Ecke bin, werde ich versuchen dieser Kapelle einen Besuch abzustatten.

Ausweglos

Eisenbahnbrücke am südlichen Ende des Friedhofs, Endstation

Danach begaben wir uns zum Hinterausgang, aber nur um festzustellen, das dieser verschlossen war. Zuerst versuchten wir den Zaun zu übersteigen, was wir dann aber schnell wieder verwarfen, denn die Haxen wollten wir uns nicht brechen. Also wieder zurück durch den ganzen Friedhof und vorn raus, von außen am Zaun lang und Richtung Heerstraße.

Wetter misch masch

Zwischendurch gab es eine Menge flüssiges Wetter von oben. Einen besonders heftigen Schauer konnten wir unter einer Eisenbahnbrücke anwettern. Dabei entdeckten wir dann noch ein paar schöne Graffitis.

Bronze-Kunst im Kolbe Park

Wir streiften dann noch den See an der Senburger Allee und durchliefen den Georg Kolbe Park.

Erste Bronze am Kolbe Hain

Dieser faszinierende Park mit seinen außergewöhnlichen Bronze-Statuen ist ein echtes Erlebnis.  Diese übergroßen sehr detaillierten Figuren prangen in der herbstlichen Parkanlage. Alle Statuen wurden als Erstgüsse nach hinterlassenen Gipsmodellen von G. Kolbe herstellt und in diesem Park errichtet, der seit 1957 seinen Namen trägt. Ein in der Nähe liegendes Museum sei hier auch noch erwähnt, das könnte man super in eine Wanderung einbauen.

Planänderung

Als nächstes erreichten wir die Heerstraße. Die Sonne stand schon tief am Himmel. Der nächste Abschnitt der Wanderung sollte uns durch den Wald auf den Teufelsberg führen. Wir würden also in der Dunkelheit dort ankommen. Wir beratschlagten uns und entschieden die Tour hier zu beenden und ein anderes Mal dort anzusetzen.

Verfolgertrack

https://www.komoot.de/tour/554996683?ref=aso

Von Groß Glienicke nach Sacrow

9,82 km Wanderung von Gr. Glienicke nach Sacrow mit privaten Wegen, einer tanzenden Malerin, einer Perle am See, einem uralten Baum und einem erotischen Pilz. 

Diese Anschlusswanderung an die Hahneberg – Gr. Glienicke Tour begann an der ev. Kirsche in Gr. Glienicke. Ines Schubert und ich starteten gegen Mittag bei herrlichem Sonnenschein. Wir liefen zum See hinunter und entdeckten einen Pfad direkt am Ufer entlang.

Gr. Glienicke - Sacrow
9,82 km Wanderung von Gr. Glienicke nach Sacrow mit privaten Wegen, einer tanzenden Malerin, einer Perle am See, einem uralten Baum und einem erotischen Pilz. 
Groß Glienicker See mit Bauminseln
Gr. Glienicke - Sacrow
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Je weiter wir vorankamen um so dichter wurde die Vegetation. Erst als es wirklich nicht mehr weiterging bemerkten wir, dass wir auf Privatgelände unterwegs waren. Also blieb uns nur ein Ausweg, Rückzug.

Privat

Dabei entdeckten wir aber auch ein paar schöne Villen, deren Gärten bis an den See reichten. In diesem Teilabschnitt wehren sich die Privatbesitzer bis heute erfolgreich gegen die Nutzung durch die Allgemeinheit. Und aus diesem Grund kann man leider nicht am See entlang laufen.

Die Malerin und die Woge

So gingen wir auf den offiziellen Wegen südlich am See entlang und begaben uns dann in den Wald. Wir entdeckten die Woge mit 4 Kugeln am Wegesrand und eine Künstlerin, die begleitet durch klassische Musik am Ufer ein großes Bild malte. Wir schauten ihr eine Weile zu, denn sie malte mit ganzem Körpereinsatz und tanzte dazu. Das war wirklich schön anzusehen und machte Lust darauf das auch einmal auszuprobieren.

Die fröhliche Künstlerin am Gr. Glienicker See

Langsam verzog sich das schöne Wetter und es begann etwas frisch zu werden. Das Wasser des Sees glasklar und viele Pilze an alten Baumstämmen.

Die Perle am See

Unser Weg führte uns nun zum Sacrower See, den wir an der westlichen Seite entlangliefen. Hier waren wir schon mehrfach, aber immer eine Wanderung wert, denn die Heilandskirche und der Königswald verführen den Blick immer wieder aufs Neue.

Am nördlichen Ende des Sacrower Sees besuchten wir den alten Friedhof von Sacrow. Nur wenige gut gepflegte Gräber waren hier zu finden. Wir machten eine Pause auf der alten Bank und ließen unsere Blicke schweifen, Fotomotive ohne Ende verführten uns.

Der uralte Baum

Im Schlosspark Glienicke bestaunten wir die 1000jährige Eiche, die imposant auf einer Wiese stand. Viele ihrer Äste waren gebrochen und lagen um sie herum. Was muss diese Eiche alles gesehen haben in den letzten Jahrhunderten. Wir fühlten uns wie ein Tropfen der Geschichte im Angesicht dieses Baumes.

Die 1000jährige Eiche

Anschließend betrachteten wir das Schloss Glienicke und bewegten uns im Schlosspark am Lindenrondell vorbei ans Ufer der Havel. Auf der römischen Bank dann eine kleine Pause und weiter zur Heilandskirche Sacrow. Diese unglaublich schöne Kirche ist immer wieder einen Besuch wert, dieses Mal leider ohne Sonnenschein.

Pilziges

Jetzt wanderten wir zur Sacrower Lanke und auf dem Weg dorthin entdeckten wir jede Menge kleiner Pilze, deren Hut wie eine Brustwarze aussah, ganz schön erotisch.

Und noch einmal der erotische Pilz

In der Weinmeisterstrasse nahmen wir dann wieder den Bus Richtung Spandau. Vielen Dank liebe Ines für die wieder einmal tolle Begleitung auf dieser kleinen Wanderung mit vielen lustiges Gesprächen.

Nachfolgend der Verfolgertrack:

https://www.komoot.de/tour/525434588?ref=aso

Diese Wanderung bildet den Anschluss an die Wanderungen Hahneberg Sunset und vom Hahneberg nach Groß Glienicke. Wer Lust hat, kann die drei einfach hintereinander weglaufen, sind dann so ca. 30 km alles in allem. Hier noch die links für euch.

Teil 1 Hahneberg Sunset

Hahneberg Sunset

 

Teil 2 Vom Hahneberg nach Gr. Glienicke

Vom Hahneberg nach Groß Glienicke

Jüterbog Jammerbock – Die alte Stadt und ihre riesige alte Garnison

18,4 km Stadt- und Wildniswanderung von der Mittelalterstadt Jüterbog in die alten Lager der Garnison, einem Startschuss in die Reformation, der wechselvollen Nutzung eines riesigen Geländes, einem wilden Volk, leuchtenden Fassaden, einem urigen Schwimmbad, einem ungewöhnlich genutzten Flugplatz und dem Fläming-Skate.

JÜTERBOG war “Jammerbock”. Das fand der örtliche Historiker Henrik Schulze heraus, als er sich mit der über 200 Jahre alten Militärgeschichte der Stadt beschäftigte. “Jammerbock” – so nannten die gequälten Soldaten den Standort während ihrer Dienstverpflichtung in den Kasernen.

Im Anschluss an diesen Beitrag findet ihr den link zur ersten Wanderung vom Alten Lager bis nach Treuenbrietzen. Eine Wanderung mit vielen Überraschungen.

Jüterbog Jammerbock – Die alte Stadt und ihre riesige alte Garnison weiterlesen

Vom Hahneberg nach Groß Glienicke

9,92 km Wanderung mit Geriesel aus der Vergangenheit, vergessenen Dingen,  undurchdringlichem Urwald, dem Riesenpilz, einer ritterlichen Entdeckung, einem nassen Blick und einem religiösen Ende.

Diese Wanderung  ist Teil 2 der Wanderung Hahneberg Sunset, also eine Anschlusswanderung. Wer möchte kann die beiden Routen zusammen legen und hat dann eine ordentliche Tour von ca. 20 km zusammen. Am Ende des Beitrags findet ihr dann auch einen link, der euch zu Teil 1 führt.

Ich fuhr mit dem Bus zum Hahneberg und begann am Fuße des Hügels. Eine Landschaft durch ehemalige Rieselfelder geprägt soweit das Auge reicht. Die Wege leicht sandig, die Sonne warm.

Hahneberg und Glienicke
Die Rieselfelder am Hahneberg
Hahneberg und Glienicke
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Es rieselte

Hin und wieder konnte man die Überreste der Rieselanlagen entdecken. Dicke Rohre, die aus Betonkörpern ragten. In eines dieser Betonkörper konnte ich hinein fotografieren. Ich entdeckte noch alte Ventile und Zuleitungsrohre in bemerkenswert gutem Zustand.

Vergessen

Hier wurde etwas anderes am Wegesrand vergessen

Nachdem das weite Gelände mit unzähligen Pfaden hinter mir lag, ging es am Waldrand entlang. Auf einem umgefallenen Baum  entdeckte ich vergessene Rauchutensilien. Die kleine Dose aus Metall war noch in gutem Zustand, auch wenn das Wetter schon ein wenig an ihr genagt hatte.

Undurchdringlich

Jetzt ging es durch den Wald, die Wege verwuchert und teilweise undurchdringlich. Einen Pfad, den ich ausprobierte um die Straße zu umgehen, konnte ich leider nicht bis zum Ende laufen. Er wurde immer dichter, immer mehr umgekippte Bäume versperrten den Weg und der Boden wurde bei jedem Schritt matschiger. So war ich gezwungen ein Stück an der Straße entlang zu gehen.

Riesig

Der Riesenpilz am Straßenrand

Dort entdeckte ich am Straßenrand einen riesigen Pilz, der mehr als handteller-groß mein Interesse einfing. Ich fand ihn so faszinierend das ich ihn von allen Seiten fotografieren musste.

In der Recherche fand ich heraus, das der ausgewachsene gemeine Riesenschirmling eine Pilzart aus der Familie der Champion-Verwandten ist. Sein Hut kann eine stattliche Größe von 30 cm im Durchmesser erreichen.

Villenpark

Jetzt kam ich an eine alte Mauer. Ich ging an ihr entlang, entdeckte verschlossene Tore und eingefallene Mauern. Am Haupttor angekommen konnte man lesen, das dieses ehemalige militärisch genutzte Gelände zu einem Villenpark umgewandelt wird.

Der kleine Turm am ehemaligen Militärgelände

Ich ging noch eine Weile an der Steinmauer entlang, die teilweise eingestürzt war. Ganz am Ende entdeckte ich dann noch einen kleinen runden Wachturm.

Entdeckt

Eine Weile folgte ich dem Mauerweg und bog dann wieder in den Wald ab, suchte kleine Wege und Pfade auf meiner Mapy App und entdeckte dabei einen Hinweis auf eine Burgruine, die ich dann natürlich auch gleich suchte und fand. Angrenzend war dann noch das imposante Denkmal zu Ehren der Familie Wollank zu entdecken.

Ritterlich

Der heutige Gutspark am Gr. Glienicker See taucht schon im Mittelalter als Rittergut auf. In den darauf folgenden Jahrhunderten lebte verschiedene Adelsfamilien an diesem Ort. Zwischen uralten Bäumen liegt im östlichen Teil des Parks ein halbkreisförmiges Familiengrab mit acht hohen Säulen.

Außerdem fand ich noch einen Turm mit ein paar Mauerresten und einen alten Brunnen. Ein herrlicher Ort um zu verweilen und die Seele einmal baumeln zu lassen.

Nass

Als ich aus dem Wald kam überquerte ich die Straße und war nach ein paar Schritten am Gr. Glienicker See, tolle Aussicht.  Ich entdeckte die Abhörstation auf dem Teufelsberg und den Grunewald-Turm sowie Segelboote, die langsam ihrer Wege zogen.

Am Wasser entlang folgte ich einem Trampelpfad, machte dann einen Rechts-Schlenk und sah etwas Kunst und das Hinweisschild, das eine Kirche in der Nähe geöffnet hatte.

Religiöses

Ev. Kirche Groß Glienicke

Na, die kann ich ja noch mitnehmen, dachte ich so bei mir. Es gab zwei herrliche Nebengebäude unterschiedlicher Epochen und vor dem Gemeindehaus einen sehr alten Baum. Die sich langsam senkende Sonne vollzog ein wunderschönes Lichtinferno in seiner Krone.

Dann begab mich ins Innere der Kirche und ich war echt überwältigt von den vielen kunsthandwerklichen Innenansichten. Es gab ein sehr altes restauriertes Taufbecken und auch die Kanzel und die Sitzreihen waren aufwendig restauriert.

Die ev. Dorfkirche Groß Glienicke ist eine Feldsteinkirche, die im Kern im 13. Jahrhundert entstand. Sie wurde immer wieder umgebaut. Besonders deutlich ist die Aufstockung, die man sehr gut schon von weitem erblicken kann. Und auch heute haben die Gemeindemitglieder viele neue Pläne zum Umbau dieses historischen Denkmals.

Erweiterbar

Den Verfolgertrack könnt ihr euch gleich hier herunterladen. Viel Vergnügen meinerseits.

https://www.komoot.de/tour/514030788?ref=aso

Da diese Wanderung exakt an die Wanderung Hahneberg Sunset anschließt, habe ich euch hier noch einmal den Link gesetzt. Ihr habt die Möglichkeit eure persönliche Tour somit von ca. 10 km auf 20 km zu erweitern.

Hahneberg Sunset

 

 

 

Die Stahnsdorfer Friedhofskirche und die Wege nach Saarmund

16,8 km Wanderung mit einer außergewöhnlichen Kirche, skurrilen Pilzen, einem Fehltritt, einer Berg- und Talbahn und einem Shelter im Wald.

Die heutige Geschichte beginnt in der Stahnsdorfer Bahnhofstraße. Die erste Wanderung mit meiner neuen Wanderfreundin, Miriam.

Dark Side of Stahnsdorf

Zu Beginn unserer Wanderung waren wir auf dem Friedhof Stahnsdorf, der oft der Set für der Netflix Serie Dark war. Die beeindruckende norwegische Stabholzkirche war unser Ziel, denn die hatte ich noch nicht von innen gesehen können, weil sie wegen Corona immer geschlossen war. Ich war selbst sehr gespannt und freute mich darauf Miriam zu überraschen.

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Schönwalde Adventure

Abenteuerliche 14 km Wanderung mit exorbitanter Street-Art, einer baufälligen Panzerbrücke, ungewöhnlichen Begegnungen mit einem jungen Filmteam und bellenden Hunden, der Erkundung eines Towers und der Besuch einer Drohne auf dem verwilderten  Flugplatzgelände in der Nähe von Schönwalde.

Das Abenteuer begann am Bahnhof Henningsdorf und sollte so einige Überraschungen parat haben.

Wir zogen bei herrlichstem Sonnenschein quer durch das kleine Städtchen, durchquerten den Hennigsdorfer Friedhof und standen dann bald vor einer riesigen Street-Art-Galerie. Hier waren waren 4 Reihen Mauersegmente parallel zueinander aufgestellt – wie heißen doch gleich diese LPG Zwischenlager? – die mit sensationellen Kunstwerken die optischen Sinne beglückten.

Ich wusste gar nicht wo ich zuerst hinschauen sollte, wundervoll diese Farbexplosionen im strahlenden Sonnenschein. Ich kam aus dem Grinsen überhaupt nicht mehr heraus.

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Jakobswege in Berlin, von Südende nach Lichterfelde Süd

11,6 km auf Jakobswegen in Berlin, ungewöhnlichen Kirchen und außergewöhnlichen Bestattungsmöglichkeiten, von zwei Herren auf Rutschpartie, von Laubengängen im Schatten der Hochhäuser und der Verschmelzung geschichtlicher Wege.

Da ich heute nicht so lange arbeiten musste und das Wetter super ist, bin ich nach Arbeit meinen Jokobswegen in Berlin gefolgt. Ich fuhr mit der S Bahn bis Südende und setzte meinen Weg von dort aus fort. Ich wanderte auf dem Nord-Süd-Weg (Pankeweg), Jakobsweg  Berlin – Leipzig Segement Teltow-Beelitz.

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Rangsdorf, der alte Flughafen und der einsame See

Von Feldsteinbauten, von einer moosbedeckten Lagerhalle, von  einem smaragd-grünen See und einer Begegnung mit Maleficent auf unbekannten Fährten.

Am 2. Tag unserer Tour starteten wir am alten Flughafen Rangsdorf, der eingebettet zwischen Einfamilienhäusern liegt. Die Gebäude  sind zum Großteil zerstört und mit wunderschöner Street-Art bemalt. Wir fanden in sich zusammengefallene Autos und Bahncontainer, liefen zwischen Lagerhallen und Unterkünften umher und machten viele Fotos, die am Ende des Beitrags zu finden sind.

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Auf dem Jakobsweg von Rudow nach Mahlow

11 km mit Kirchen und Pfaffenhütchen, einer Begegnung  mit Homer Simpson, einem Roten Dudel, Nasch- und Jakobswegen und einem Himmel auf Erden.

Ines und ich haben wieder mal eine 2-Tages-Tour geplant und da der Bahnstreik die S-Bahn lahm gelegt hatte, fuhren wir am ersten Tag bis zur U-Bahn Endstation Rudow  und wanderten bis Mahlow, teilweise auf dem Jakobsweg Brandenburg, Südroute.

Zuerst kamen wir durch das Rudower Fließ, idyllische Landschaften mit schnurgeraden Wegen und vielen Pferdekoppeln begegneten uns. Es war bedeckt aber trocken, die Wege gut zu laufen, meist Wirtschaftswege, mal Asphalt mal Wald- oder Feldweg.

Brückenkopf-Shooting

Plötzlich entdeckten wir einen gesprengten Brückenkopf, der knall-bunt bemalt in der Landschaft stand. Viele der Schriftzüge waren außergewöhnlich gut gestaltet und auf der Rückseite entdeckten wir sogar einen Homer Simpson, mit dem wir dann gleich mal  Fotos shooteten.

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Jakobswege in Berlin und das Schöneberger Südgelände

Optische Genüsse auf Kirchen, auf achteckigen kleine und große Gebäude, der Wandlung auf weichen Wegen in alten Anlagen, der Entdeckung einer der ältesten Kulturleistungen der Menschheit und die Suche nach dem Camino in Berlin.

In meiner Mapy App sah ich im Vorfeld, dass die Jakobswege in Berlin oft an großen Straßen zu finden sind. Das hat mir nicht so gut gefallen und so hab ich während der Tour Ausschau nach schönen Alternativ-Wegen entlang der Jakobswege gesucht. Dabei war mir wichtig immer wieder auf den Jakobsweg zu stoßen, also parallel zu laufen oder kleine Abstecher zu machen.

Begonnen habe ich in Schöneberg, wo ich auch das erste Hinweisschild entdeckte, Kolonnenstraße Ecke Naumannstraße, ein Aufkleber an einem Straßenschild.  In der Presse las ich vor ein paar Tagen, dass die Jakobswege in Berlin kaum ausgeschildert sind und auch die Möglichkeit Stempel für den Pilgerpass zu bekommen nur sehr eingeschränkt ist. Das finde ich sehr schade.

Überall auf der Welt sind diese Wege besonders gekennzeichnet, so dass man auch ohne Karte oder App seinen Weg ganz einfach finden kann. Ich möchte hier mit meinem Beitrag dazu beitragen, dass diese Wege in unserer schönen Stadt bekannter werden und durch die kleinen Abstecher vielleicht auch noch etwas interessanter.

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Eberswalde, Stadtwanderung mit Überraschungseffekt

Von einer Stadt im Wald mit Mega Denkmälern, einer dicken Barbara, veganen Erdbeertörtchen, kunstvollen Brücken, Treppen und Plätzen, einer Mühle am rauschenden Bach, Berg- und Tal-Feelings und jeder Menge kleiner Überraschungen.

16,7 km Stadttour Eberswalde: Ralph und ich begannen unsere Wanderung am Bahnhof Eberswalde und bewegten uns an der Straße entlang erstmal zum nächsten Bäcker. 😁

Eberswalde, Industriestadt im Wald

Eberswalde, auch Waldstadt genannt, liegt inmitten bewaldeten Gebietes im Landkreis Barnim. Schon im 14. Jahrhundert besaß die Gemeinde Waldflächen in beträchtlicher Größe, darunter Erholungswald als auch Naturschutzgebiete. Der Stadtforst ist gleichzeitig auch Wirtschaftswald.

Bis zur Wende herrschte hier die Schwerindustrie. Es wurden industrielle Großbetriebe wie eine Eisenspalterei, Kupferverarbeitung und Messingwerke angesiedelt. Manche Ortsteile sind nach der industriellen Nutzung benannt.

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