Schlagwort-Archive: Street Art

Dalgow-Döberitz, Steingerippe und olympische Reste

Von Kratern und Assoziationen, Erdbeeren in allen Variationen, von Steingerippen und olympischen Resten und modernen Schatzsuchern.

Diese 15,7 km Wanderung durch die Döbritzer Heide führte mich  durch die unnatürliche Natur und bescherte mir ungeahnte Eindrücke . Von Bahnhof Dalgow-Döberitz ging es über Parkwege aus dem Dörfchen heraus. Dann kam die Autobahn, die ich überquerte und jetzt  waldigen  Gelände. Die Wege sandig aber fest und gut zu laufen.

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Schönwalde Adventure

Abenteuerliche 14 km Wanderung mit exorbitanter Street-Art, einer baufälligen Panzerbrücke, ungewöhnlichen Begegnungen mit einem jungen Filmteam und bellenden Hunden, der Erkundung eines Towers und der Besuch einer Drohne auf dem verwilderten  Flugplatzgelände in der Nähe von Schönwalde.

Das Abenteuer begann am Bahnhof Henningsdorf und sollte so einige Überraschungen parat haben.

Wir zogen bei herrlichstem Sonnenschein quer durch das kleine Städtchen, durchquerten den Hennigsdorfer Friedhof und standen dann bald vor einer riesigen Street-Art-Galerie. Hier waren waren 4 Reihen Mauersegmente parallel zueinander aufgestellt – wie heißen doch gleich diese LPG Zwischenlager? – die mit sensationellen Kunstwerken die optischen Sinne beglückten.

Ich wusste gar nicht wo ich zuerst hinschauen sollte, wundervoll diese Farbexplosionen im strahlenden Sonnenschein. Ich kam aus dem Grinsen überhaupt nicht mehr heraus.

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Das Tegeler Fließ und Kunst in Pankow

Von müffelnden Mooren, bunten Pilzen, unendlicher Einsamkeit, grasenden Büffeln, perfiden Grenzbefestigungen, einem köstlichen Mal, alten Bahnanlagen mit künstlerischer Gestaltung und einem wirklich schönen Bürgerpark.

Das Fließ

Es ist Sonntag, Mix-Wetter ist angesagt, bis 23 Grad mit kleinen Schauern. Ich hab mich mal wieder allein auf den Weg gemacht. Das Tegeler Fließ ist der Anfang dieser 21.5 km Wanderung. Ich wollte es unbedingt noch einmal im Sommer sehen, jetzt ist fast Herbst und es wird höchste Zeit. Das letzte mal war es Winter, eiskalt und die Holzstege gefährlich rutschig.

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Jakobswege in Berlin, von Südende nach Lichterfelde Süd

11,6 km auf Jakobswegen in Berlin, ungewöhnlichen Kirchen und außergewöhnlichen Bestattungsmöglichkeiten, von zwei Herren auf Rutschpartie, von Laubengängen im Schatten der Hochhäuser und der Verschmelzung geschichtlicher Wege.

Da ich heute nicht so lange arbeiten musste und das Wetter super ist, bin ich nach Arbeit meinen Jokobswegen in Berlin gefolgt. Ich fuhr mit der S Bahn bis Südende und setzte meinen Weg von dort aus fort. Ich wanderte auf dem Nord-Süd-Weg (Pankeweg), Jakobsweg  Berlin – Leipzig Segement Teltow-Beelitz.

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Rangsdorf, der alte Flughafen und der einsame See

Von Feldsteinbauten, von einer moosbedeckten Lagerhalle, von  einem smaragd-grünen See und einer Begegnung mit Maleficent auf unbekannten Fährten.

Am 2. Tag unserer Tour starteten wir am alten Flughafen Rangsdorf, der eingebettet zwischen Einfamilienhäusern liegt. Die Gebäude  sind zum Großteil zerstört und mit wunderschöner Street-Art bemalt. Wir fanden in sich zusammengefallene Autos und Bahncontainer, liefen zwischen Lagerhallen und Unterkünften umher und machten viele Fotos, die am Ende des Beitrags zu finden sind.

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Auf dem Jakobsweg von Rudow nach Mahlow

11 km mit Kirchen und Pfaffenhütchen, einer Begegnung  mit Homer Simpson, einem Roten Dudel, Nasch- und Jakobswegen und einem Himmel auf Erden.

Ines und ich haben wieder mal eine 2-Tages-Tour geplant und da der Bahnstreik die S-Bahn lahm gelegt hatte, fuhren wir am ersten Tag bis zur U-Bahn Endstation Rudow  und wanderten bis Mahlow, teilweise auf dem Jakobsweg Brandenburg, Südroute.

Zuerst kamen wir durch das Rudower Fließ, idyllische Landschaften mit schnurgeraden Wegen und vielen Pferdekoppeln begegneten uns. Es war bedeckt aber trocken, die Wege gut zu laufen, meist Wirtschaftswege, mal Asphalt mal Wald- oder Feldweg.

Brückenkopf-Shooting

Plötzlich entdeckten wir einen gesprengten Brückenkopf, der knall-bunt bemalt in der Landschaft stand. Viele der Schriftzüge waren außergewöhnlich gut gestaltet und auf der Rückseite entdeckten wir sogar einen Homer Simpson, mit dem wir dann gleich mal  Fotos shooteten.

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Jakobswege in Berlin und das Schöneberger Südgelände

Optische Genüsse auf Kirchen, auf achteckigen kleine und große Gebäude, der Wandlung auf weichen Wegen in alten Anlagen, der Entdeckung einer der ältesten Kulturleistungen der Menschheit und die Suche nach dem Camino in Berlin.

In meiner Mapy App sah ich im Vorfeld, dass die Jakobswege in Berlin oft an großen Straßen zu finden sind. Das hat mir nicht so gut gefallen und so hab ich während der Tour Ausschau nach schönen Alternativ-Wegen entlang der Jakobswege gesucht. Dabei war mir wichtig immer wieder auf den Jakobsweg zu stoßen, also parallel zu laufen oder kleine Abstecher zu machen.

Begonnen habe ich in Schöneberg, wo ich auch das erste Hinweisschild entdeckte, Kolonnenstraße Ecke Naumannstraße, ein Aufkleber an einem Straßenschild.  In der Presse las ich vor ein paar Tagen, dass die Jakobswege in Berlin kaum ausgeschildert sind und auch die Möglichkeit Stempel für den Pilgerpass zu bekommen nur sehr eingeschränkt ist. Das finde ich sehr schade.

Überall auf der Welt sind diese Wege besonders gekennzeichnet, so dass man auch ohne Karte oder App seinen Weg ganz einfach finden kann. Ich möchte hier mit meinem Beitrag dazu beitragen, dass diese Wege in unserer schönen Stadt bekannter werden und durch die kleinen Abstecher vielleicht auch noch etwas interessanter.

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Newtopia Zeesen, der Überraschungsfund und das Superfood

Von lecker Entengrütze, dem Newtopia-Gelände, Sonnenanbetern, einem verpassten Dracula und einer tollen Party.

13.6 km auf dem Weg am Nottekanal, Wanderweg Sutschketal, Hofjagdweg, Federweißerlaufweg, Schenkendorfer Wanderweg und rund um Berlin auf Asphalt-, Wald- und Wiesenwegen.

Ines und ich verabredet uns zu einer 2-Tages-Tour. Wir waren zu einer Party in Mittenwalde eingeladen und planten eine Tour um diese Veranstaltung herum. Natürlich war eine Tour geplant, aber wir waren mal wieder davon abgewichen, denn auch Ines gefällt das Wandern ohne Plan. 😉

So starteten wir gegen Mittag in Königs-Wusterhausen, auf unser kleines Mikroabenteuer.

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Geisterbahnhof Pirschheide und der Friedhof in Magentagrau

Von vertauschten Bahnhöfen, einem doofen Gesichtsausdruck, Neptun im Lustgarten, einem verwaisten Congresszentrum, einsamen Autobahnwanderwegen, einem stillgelegten Umsteigebahnhof und zwei sehr unterschiedlichen Friedhöfen.

Diese 23,1 km Tour begann schon sehr lustig, denn ich hatte den falschen Bahnhof rausgesucht und so landeten wir in der Medienstadt Babelsberg anstatt, wie geplant am Hauptbahnhof. 😂

Ups, … falscher Bahnhof

Ich muss echt doof geguckt haben, als ich immer wieder ungläubig auf meine App schaute. Der Startpunkt war ca. 3 km entfernt. 😲

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Die Villa am Bogensee und das defekte Herz im Lobetal

Von Zugverwirrungen, Jakobswegen, Bunkern und Seen, einer zufälligen Begegnung mit einem Freund, einem Herz, das nicht mehr schlägt, einem privaten Schloss, eiszeitlichen Wäldern und der Nazivilla am Bogensee.

23,4 km von Bernau nach Klosterfelde.

Auf dem Hinweg nahmen Ralph und ich die Bahnverbindung  von Berlin nach Klosterfelde. Unsere S-Bahn kam verspätet in Karow an, und so sahen wir nur noch die Rücklichter unseres Anschlusszuges nach Klosterfelde. Danke NEB Heidekrautbahn, das macht ihr oft nur zu gern, nicht auf den Anschlusszug warten. Jetzt müssen wir eine Stunde warten bis der nächste Zug fährt?

Kurz entschlossen planten wir um. Wir stiegen in die S-Bahn weiter nach Bernau und begannen unsere Tour von dort und da wir nun in Bernau waren, schauten wir uns etwas Kunst und die Überreste alter Stadtmauern im historischen Stadtkern an. Auf dem Gebäude der Bäckerei Engel reckten 3 Storchenjunge ihre Köpfe in den Himmel.

Auf den nun folgenden Jakobsweg Via Imperii Sczecin PL – Berlin DE passierten wir Wiesen und Feldern und konnten den Ausblick auf  Schäfchenwolken genießen. Es war schon recht warm, so um die 25 Grad, und erstmal kein Schatten.

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Challenge 2021, 1000 km Marke geknackt

Heute mal ein Bericht über meine Challenge für dieses Jahr. Ich beabsichtige 2000 km zu erwandern. Dabei gelten alle Wanderungen ab 5 km. 

Das letzte halbe Jahr habe ich viele kleine und größere Wanderungen unternommen. Mal allein, mal mit Freunden an unendlich schöne und einsame Gegenden, surreale Orte und versteckte Seen. 😍

Nicht eines der Erlebnisse und Vorkommnisse möchte ich missen, denn ich begann im Sommer 2020 einen neuen Weg in meinem Leben. Bis dahin war ich keinen Kilometer gewandert. 😲

Mein guter Freund Ralph lud mich zu einer ersten Wanderung ein und seit diesem Tag bin ich infiziert. 🤣

Nachfolgend habe ich drei der Schönsten verlinkt:

https://claras.illustriertewelt.de/2021/04/27/little-prypjat-geisterstadt-in-the-brandenburg-desert/

https://claras.illustriertewelt.de/2021/04/04/abenteuerwald-wuensdorf/

https://claras.illustriertewelt.de/2021/05/07/die-friedhofsbahn-und-der-friedhof-mit-morbidem-charme/

 

 

Berliner Stadtwanderung mit Bahnhof, Band und Bier

Von einem alten Bahnhof mitten in Kreuzberg, einer ungewöhnlichen Band und einem kühlen Bier.

Eine kleine 5,81 km  Stadtwanderung vom U-Bahnhof Möckernbrücke entlang des Landwehrkanals Richtung Kreuzberg zum Görlitzer Park. Ziel ein Auftritt der Band Drückerkolonne, Tipp von Wanderfreund Uwe.

Am Anfang musste ich viel an der Straße entlang laufen, der Verkehr hat schon ein bisschen genervt, aber für mal so zwischendurch in der Woche war das okay.

Es waren eine ganze Menge Leute unterwegs, die bei fast 30 Grad die leichte Briese vom Fluss genossen. Ein ganz schönes Kontrastprogramm zu meinen sonstigen Wanderungen durch einsame Wälder und an versteckte Seen.

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